Sonstiges

17/10/16

Uhus finest-assorted Weblog Droppings ziehen um

Ab sofort finden sich Uhus *finest-assorted* Weblog Droppings in neuem Federkleid und mit modernisiertem Unterbau (sprich: ab jetzt mit CMS) hier: [ http://www.uhusnest.de/uvblog ].

Desweiteren wird der Twitter-Stream reaktiviert.

Damit bekommt die hervorragende kleine Weblog-Anwendung Thingamablog nach zwölf Jahren Dienst seine verdiente Ruhe. Sie tat ganz ohne online-Datenbanken und CMS ihren verlässlichen Dienst als Werkzeug zum Publizieren statischer Webseiten. Danke für die großartige Arbeit, Bob!

Viel Vergnügen!

10/11/15

In Anerkennung

In höchstem Respekt und Hochachtung für einen kantigen Menschen mit seiner stets kompromißlosen Zigarette.  

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02/11/15

Abschied von Demokratien

Die einen machen es sich in der Illusion einer Demokratie bequem, um Krieg und Ermordung von Menschen (ob Kinder, Unschuldige oder ohne Prozeß Schuldige, ist irrelevant) in fernen Ländern auf Grundlage kruder religiöser, moralischer und sehr konkreter wirtschaftlicher Ziele zu rechtfertigen. Inzwischen sogar angenehm steril per Knopfdruck aufgrund von Handydaten, wie praktisch: der Roboter ist Schuld. Das Ganze funktioniert übrigens auch betreffs anderer Länder in Sachen Bereicherung durch Lieferung von Mordinstrumenten.

Die anderen entscheiden sich mit absoluter Mehrheit für ein testosteronmüffelndes Neo-Sultanat.

Es ist zum Verzweifeln mit der Menschheit.

21/10/15

Notiz: Irgendwelche Götter haben einen in der Krone

Anwälte mit den Namen Heer, Sturm und Stahl waren die Verteidiger ausgerechnet einer Angeklagten im NSU-Prozeß.

Blatter und Plattini müssen sich wegen ihrer FIFA-Tätigkeiten rechtfertigen.

Die Unternehmen Fannie Mae und Freddie Mac waren zu Beginn der Finanzkrise im Zusammenhang mit Pfandgeschäften im Gespräch.

Aktualisierung: Staub und Klette sollen als RAF-Mitglieder einen Geldtransporter überfallen haben.

Weitere Beispiele finden sich reichlich.

Bei solchen Namensfolgen* kann sich des Eindrucks nicht erwehren, daß [hier bitte den Namen des jeweils gehuldigten Phantasmas einsetzen] ganz gewaltig Spaß haben ...

*) Hier ohne jede implizierte oder anders erfolgte Wertung der dazugehörigen Personen oder Unternehmen, selbstverständlich.

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20/09/15

Uechi Ryu Karatekurs with Shihan Joachim Röttinger, 6. Dan

The small village of Järnboås, Sweden, has been honoured by the visit of Shihan Joachim Röttinger, highest-grade Uechi Ryu (Okikukai) karate teacher of Germany. He held four workshops during his stay. Two a bit more advanced students even achieved the grades of Kyukyu and Hachikyu.
One of the workshops was open to the public and visited even by some refugees from Syria and Iraq who had moved in their refugee homes only two week ago.
It was a great time, and much has been learned indeed. Thanks for the great experience!

Training times of the Järnboås IF karate/judo group are currently tuesday, 18.00-19.30 -- see event calendar.

Uechi Ryu Karatekurser i Järnboås Uechi Ryu Karatekurser i Järnboås JIF karatekurs. (c) Uvbo i Bergslagen

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01/02/15

Note: Legendary archery technique on Youtube and analysis

There is a famous archer video currently put forward on youtube; without having to go into detail, it is at least interesting to point the visitor to the analysis that has been done on it (without any claim that it is valid, just mention the doubtful source, but it has some valid points*). Just a hint to do own thinking before being awed.

  • The video:

*) If you want to find odd ends in the argumentation you would doubtlessly succeed, an example being "What he obviously fails to understand is that artists in the past were as likely to be just as inaccurate and ignorant of archery techniques as artists today. They generally painted scenes that they either witnessed without understanding, or made up out of their heads, often based on what previous artists had done and compounding the errors" about which Albrecht Dürer with his excellent documentations of weapons would have to say a word or two, see for example Müller, Heinrich: Albrecht Dürer – Waffen und Rüstungen. But picking on details is not the point here.

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02/12/14

Notiz: Das Spaghettimonster hat Chuzpe

Zur "Nudelmesse" lädt die Glaubensgemeinschaft des Fliegenden Spaghettimonsters* in Templin mit offiziellem Hinweisschild, und weckt damit prompt Protest von einem Pfarrer. Ketchup jemand?

Nudelmesse  

Bildquelle: pastafari.eu

*) dessen Nudeligkeit im Übrigen auch hier ver(z)ehrt wird

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09/11/14

Der Mauerfall

Kein Mauerfall, keine Familie.

Mauerspechte – Berliner Mauer, im Fall

01/06/14

Notiz: Feuertanz in Schweden!

Järn&Eld i Bergslagen Mittelschweden. Elche, Birken .... und Feuer!

Sowohl auf dem Metallsvenskan-Festival, wie in der Folgewoche in einem zauberhaften historischen Erzabbau-Grubenpark trat der Feuertänzer Dschinn-Fire auf und begeisterte mit seinen Künsten. Und mehr noch: Bei einem Workshop konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich eigene Feuerstäbe bauen und die grundlegenden Dinge im Umgang damit lernen. Es waren spannende Tage!

Hier gehts zu einem Bericht darüber.
Elddans i Gruvparken

14/05/13

Notiz: Eine Bloggerin gegen schwedischen Scheinfeminismus

Die in Schweden lebende Bloggerin Lussekatt, gewiß kein Heimchen hinterm Herd, begehrt zornig, wortgewaltig und zweisprachig auf gegen das, was ihr offenbar in der weiblichen schwedischen Bloggerszene gehörig auf die Nerven geht:
"Der falsch verstandene Feminismus | Den feltolkade feminismen"

"Als angesagter schwedischer Blogger ist man zur Zeit nahezu gezwungen, Feminist zu sein. Man muss kraftvolle, böse Artikel schreiben, die von Unterdrückung, unerfüllten Quoten und unrasierten Beinen handeln. Das ist ist sozusagen ein Teil der selbstbewussten weiblichen Bloggeridentität und wer da nicht mitmacht, wird öffentlich an den Pranger gestellt. [...] [Ich glaube], dass dieser Hass-Feminismus falsch ist. Männer sind nicht Täter. Frauen sind nicht Opfer. Wenn es etwas zu bekämpfen gibt, dann Intoleranz. Und dabei, finde ich, können wir anhaben, was wir wollen. Zum Beispiel Röcke oder hohe Absätze." -- weiterlesen

Zu des Verfassers eigener Meinung zum Thema siehe Telepolis: "Genderus phalliculosus ssp. Das linguale Kuriositätenkabinetts"

08/02/13

Notiz: Liebeserklärung an die Musikcassette

Viktor Pavel hat im Weblog von Frank Böhmert eine Liebeserklärung an die Musikcasstette veröffentlicht, die unbedingt lesenswert ist: "Die Musikcassette wurde 50!"

Im Folgenden ein Appetithappen.

"Ich kann mich von einigen Hundert immer noch nicht trennen. Damit lernten wir Bandschnitt, musikalische Dramaturgie, daß AGFA bunt, aber schon ab Werk Mist ist, daß BASF für 'Badische Anillin und Sodafabrik' steht und deren MCs heftig beworben unter 'Kennern' beliebt, aber nach wenigen Jahren fies eiern, laut jaulen, also Mist sind (hässlich obendrein), daß Memorex -die mit der TV-Werbung, in der das Glas birst ob des GLASklaren Klanges- bakelit-schwer ('wertig', sagt man heute) in der Hand liegt, in Irland hergestellt wird und, (obschon oder gerade weil) kein Milchprodukt, echt Käse ist. Vielleicht war´s bei Memorex kein Mangel sondern Meeresrauschen." -- weiterlesen

Gutes zum Wochenende!

29/08/12

Uhus Umzug -- looking for static blog software

Da Thingamablog nicht mehr fortgeführt wird und es nur mehr eine Frarge der Zeit sein dürfte, bis es nicht mehr unter aktuelleren Javaumgebungen läuft, bin ich auf der Suche nach einer geeigneten -- und vergleichbaren -- Blogsoftware.
Mein Anspruch ist, eine Local Publish-Software zu finden, die wie TamB unabhängig von Datenbanken ist und statische Seiten via FTP auf den Server lädt. Wer Tipps hat -- herzlichen Dank!

Bis der Uhu Beute gemacht hat, kehrt im Nest wohl erstmal Stille ein.


I am looking for a weblog software as an alternative to Thingamablog. Until I have found a weblog generator that uploads static pages via FTP (like TamB does), this blog will be quite silent. Sorry!

If you can recommend such a static page generator weblog software (categories, automatic archiving by date and individual RSS by category are a prerequisite), thanks for dropping me a note!

Testflüge

Acrylamid – sieht vielversprechend aus. Wird getestet (Danke für den Tipp per Mail!).

Static – VoodoPad benötigt 10.7+, auf das ich aufgrund seiner Download-Politik erst einmal verzichte. (dennoch danke, Jörg).

01/06/12

Dietriche für Einsteiger

"Der Klom Elektropick mit integriertem Akku ist das ideale Werkzeug für Einsteiger." -- aus dem Katalog der Firma pls-Werkzeuge, polenschluessel.de.

14/01/12

Antityp zu jeder Bibel

Dieses Buch gehört zu jeder Bibel. Übertragbar auf Koran, Thora und all die anderen Fundamentalistengeneratoren.

Antityp

31/12/11

Huhu.

Kurze Notiz: Der Uhu ist wieder online und das Weblog wird demnächst rückwirkend aufgefüllt. Leider sind als "unbekannt" markierte Mails verlorengegangen, falls mich jemand zwischen Weihnachten und Neujahr zu erreichen versucht hat und in den nächsten Tagen partout keine Antwort bekommt, bitte ich um erneute Zusendung der Mail. Kann schonmal passieren ...

30/09/11

"Mittelaltermusik"? Blödsinn. Besser: "Mittelalternative Musik"?

Was sich gemeinhin unter dem "Label"* "mittelalterliche Musik" versteht, steht qualitativ wohl zumeist Welten entfernt vom Niveau einer Capella Antiqua Bambergensis, die "Alte Musik" spielt.

So scheinen einige Leute zu glauben, solange das Etikett "Mittelalter" draufsteht, sei es gleich, ob man vorher je ein Instrument gespielt hat, geschweige denn Noten lesen kann. Dementsprechend läßt das, was dann unter dem Label gespielt wird, selbst bei guter Spielweise dem Historiker die Haare zu Berge stehen: Die Musik ist selten das, was im Mittelalter unter einer solchen verstanden worden wäre (es ist ein beliebter Irrtum und nicht mehr als die Arroganz der Moderne, Menschen des Mittelalters wären handwerkliche Dilettanten gewesen und daher vom modernen Menschen mühelos erreich- oder gar übertreffbar).

Nun sind die Musiker oder Laien, die solch "mittelalterliche Musik" vorgeben zu spielen, an dieser Kritik zum Teil selber Schuld, da sie den Begriff "mittelalterlich" trefflich als Marketinginstrument zum Anziehen von Zuhörern, zum Generieren von Geld und einfach zur Auftrittsmöglichkeit auf einem "Mittelaltermarkt" nutzen, der seinerseits hier kaum mehr als ein verkappter mobiler Konsumtempel, dort eine eigene, sehr moderne Szene ist und mit historischer Authentizität nicht mehr zu tun hat als viele "Historische Romane". Sicherlich sind es auch hier einige schwarze Schafe, die die Szene in Verruf bringen. Aber der Begriff mit seinem kaum erreichbaren Anspruch befeuert die Kritik.

Dabei hat das Genre eigentlich etwas Besseres verdient. Denn neben den Dilettanten (die im Sinne des Punk voll und ganz ihre Daseinsberechtigung haben und auch Achtung verdienen, solange sie eben keine Professionalität vorgaukeln möchten; denn Musizieren ist kein Privileg einer "Elite", sondern soll gespielt werden von jedem, den dieses Wunder zu beglücken vermag) gibt es eben auch begnadete Musiker, die alte – wenngleich kaum tatsächlich mittelalterliche – Instrumente für neue Musikschöpfungen nutzen, mit ihnen experimentieren und die sie mit modernen Instrumenten kombinieren. Das führt daher in die Nähe eines anderen Genres, dessen Anspruch und Qualität inzwischen unumstritten ist: Zum Jazz. Aber es ist eben auch kein Jazz im eigentlichen Sinne – wennauch ihm Lichtjahre näher als dem herbeiphantasierten "Mittelalter".

Alexander Werner hat sich in seiner Schift und Stückesammlung "Codex Verus" zu diesem Thema kluge Gedanken gemacht und schlägt als Genrebezeichnung vor: Mittelalternativ.

Diese Lösung mag erst einmal etwas holperig klingen, sie hat jedoch durchaus ihren Reiz. Denn sie gibt nicht mehr vor, "authentisch" zu sein, sie grenzt sich auch deutlicher vom Genre der höchst anspruchsvollen und mit entsprechenden Erwartungshaltungen belegten Alten Musik ab, und sie impliziert die Freiheit, die der Jazz bietet und ihn auszeichnet. Auch sonst ist der "Codex Verus" für Interessierte ein aufschlußreiches Dokument.

Mit der Distanzierung von der "mittelalterlichen Musik" und einer alternativen Benennung wie de oben genannten könnten sich nun musizierende Laien wie Profis einen großen Gefallen tun: Sie würden damit gewiß eine Schranke öffnen, die zwischen ihnen und dem verdienten Respekt steht, und sie vermeiden auch den Vorwurf der Selbstüberschätzung.

---

*) Der Anglizismus ist hier, weil die Bezeichnung "Mittelaltermusik" oft aus einfachem Werbekalkül heraus gewählt werden dürfte, angemessen

13/09/11

Die Drei Musketiere: Twilightig

Die Drei Musketiere, Neuverfilmung (wozu auch immer nur "in 3D"): Ein opulenter Bilderreigen, vorzügliche Kulissen, ausgezeichnete Kostüme, ästhetisch sehr ansprechend, routinierte, aber gute Action, von der Handlung her etwas zu routiniert, aber das wird durch die Action, nun ja, kompensiert. Die Idee mit Luftschiffen und entsprechenden Luftgefechten ist durchaus beeindruckend umgesetzt und verleiht dem Ganzen einen schönen Steampunk-Ton.

Aber: Warum werden wir hier mit einer "Twilight"-artigen Besetzung gequält (und mit einem dämlichen Vorwort von Take That), angesichts dessen vielleicht ein pubertierendes Publikum dahinschmachtet, das nichts besseres kennt, die aber ansonsten wirklich nervenzehrend ist? Warum tauchen da Backfischchen als französische (!) Hofdamen und Königinnen auf? Und weshalb so ein humorloser Allmachts-Kampf des Bauernjünglings zu Beginn, der mit einer sicherlich modischen, aber leider haltlos übertriebenen und dadurch einfach zu dick aufgetragenen vorlauten Art praktisch ohne humoristische oder ernste Aufhebung auftreten muß? Sicher, es ist eine Anleihe an die erzählerische kämpferische Allmacht der Musketiere, aber doch nicht dermaßen platt!

Die drei eigentlichen Musketiere sind in Ordnung, Richelieu eindeutig von einer viel zu jungen und uncharismatischen Person besetzt, der man beim besten Willen den bösen Strippenzieher nicht abkauft - das sprichwörtliche Toupet des Schauspielers ist etwas zu sichtbar. Immerhin der König ist sehr realistisch getroffen. Milla Jowowitsch rettet da einiges. Aber der bittere Beigeschmack bleibt. Schade, ist das doch eigentlich feinstes Popcornkino.

Und trotzdem, bei aller Kritik, in summa ein durchaus unterhaltsamer Streifen, der den Kinogang lohnt. Macht Spaß.

23/08/11

The Uhu has landed


(via Glaserei)

17/07/11

Gratulation, Japan!

Wunderbar zu sehen, wie die Japanerinnen nach dem zweiten Tor der US-Amerikanerinnen richtig Gas Richtung Tor gaben und dann hochkonzentriert und souverän das Elfmeterschießen gewannen. Japan ist dieser WM-Titel in diesen schweren Zeiten wahrlich zu gönnen.

23/03/11

Fastfood - aber bitte mit Stil!

Nicht daß es überhaupt eine gute Sache sein sollte, bei Fastfoodketten zu speisen. Aber wenn es, aus irgend einem Grunde, doch einmal notwendig sein sollte, dann bitte: Mit Stil.

(via Schockwellenreiter. Und falls es "virale Werbung" ist - ob der Kerze eher unwahrscheinlich -, dann ist es zumindest eine positiv lehrende ...)

05/03/11

Zum Wochenende: Herr der Ringe Prequel, Fanprojekt, 40 Minuten

Zum Wochenende ein cineastisches Häppchen. Außerordentrlcih beachtlich, was hier als "Prequel" vom Herrn der Ringe gefilmt worden ist: Hunt for Gollum

"This 40 minute film, made by fans for fans is based on the appendices of LOTR [...] Costing less than $5,000 to make, with a team of volunteers, Independent Online Cinema are proud to have brought Middle-earth to the screen once more."

PS. Und zum Thema "Inhalt leider, leider in Deinem Land nicht verfügbar" ein Kommentar auf netzpolitik.org:


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11/01/11

Zum runden Datum: Dry Martini Notfall Kit

Schönes Datum. 11.1.11.

Aus diesem Anlaß ein kleiner Bernhardiner-Notfall-Satz für den Genleman. Falls es wieder schneit.

(Wie es geht ... via Steampunk)

19/11/10

Falknerei durch UNESCO anerkannt

Aus einer Pressemeldung:

"Am 16.11.2010 hat das Zwischenstaatliche Komitee der UNESCO [...] die Falknerei in die 'Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit' aufgenommen. Die Falknerei ist damit in zwölf Staaten, unter anderem Belgien, Frankreich, Spanien, der Slowakei und der Tschechische Republik, ein anerkanntes immaterielles Kulturerbe. " - Quelle

Und hier ein Bericht bei DRadio Kultur.

Das ist ganz besoners dann durchaus erfreulich, wenn sich Falkner und Umweltverbände zusammentun, um gemeinsam und selbstkritisch Artenschutz zu betreiben. Sicher in vielen Fällen noch ein Ideal, aber jede Entwicklung braucht ihre Zeit. Und Grabenkämpfe sind nur selten fruchtbar. Zumal: Wer hier sogleich mit dem Ruf "Tierquälerei" kommt, möge sich mit dem Thema befassen, und dann vergleichend die Zustände in unseren Fleischaufzuchtstätten, aber auch vor der eigenen Tür bei vielen unserer Haustiere betrachten.

In der Fränkischen Schweiz hat der Wanderfalke beispielsweise nicht unerheblich von der Zusammenarbeit profitiert - er war dort schon fast ausgestorben.

Chicco Schlupf 9

16/11/10

Eggreck: Utterly stupid things I've done

"A bottle of water, some chocolate, enough porridge for a week (when strictly rationed) and 150km of uninhabited countryside to wander through."

Laggerfalkenläufer Linus auf seiner Jahreswanderung durch Schweden. Er berichtet in seinem Weblog "EggTreck" über die Reise.

Utterly stupid things I've done - 150km wasteland (Vimeo).

Läufer hinter Kette
Photo: Susanne Serwe

29/07/10

Über die Macchiato-Mütter

Eine zornige und lesenswerte Antwort auf einen recht weinerlichen, geradezu aemanzipatorischen Beitrag von alleinerziehenden, "Soja-Latte-macchiato" schlürfenden Prenzlauer Berg-Müttern in der TAZ. Treffendes Zitat:

"Macchiato-Mütter verkörpern das spät- und spießbürgerliche Westdeutschland. Sie machen allein ihre Geschlechterdifferenz, über die Frauen wie ich aus dem Osten nicht einmal nachdenken, zum Maßstab. [...] Ich bin Mutter, also bin ich. Ich bleibe jetzt erst mal ein paar Jahre mit den Kindern zu Hause. Das kann ich mir leisten, mein Mann hat ja eine Superstelle." - weiterlesen

Bei der Gelegenheit noch eine Notiz aus der jüngeren Vergangenheit:

Es schrieb der Schockwellenreiter: "Alice Schwarzer [fordert Netzsperren], und Stephanie zu Guttenberg (Ehefrau) bestätigte alle Blondinenwitze der Welt. "

Sexismus von Feinsten, möchte man meinen. Richtig! Aber nicht etwa durch ihn. Sondern durch die Sendemacher der Maybritt Illner-Sendung: Wer diese Ehefrau, wie er sie ganz richtig nannte, einlädt, der tut das nicht wegen ihrer überragenden Kompetenz - die ihr in dieser Sache wohl eindeutig abzusprechen ist - sondern weil sie so wundervoll blond ist, tolle Schuhe trägt und ein absolut makelloses Schampoowerbungsgesicht zur Schau trägt und vor allem eben einen ganz bestimmten Ehemann hat. Da trieft es geradezu übers Kameraobjektiv. Und Alice Schwarzer sitzt daneben und bemerkt es nicht einmal. Großartiges Kino.

Nachtrag: Und wenn Emma-Herausgeberin nun in der BILD über Kachelmann meint kolumnieren zu müssen - geschmacklos-dumme Äußerungen hatte sie ihm gegenüber schon von sich gegeben - bestätigt das nur, daß die ehemalige Intellektuelle allen Anzeichen nach nicht mehr ernst zu nehmen ist.

Nachtrag II: Auch Frau Guttenberg genießt ihre Karriere. So soll sie nun Bestandteil einer Serie mit dem Thema "Tatort Internet" auf RTL2 sein, wo sie als Undercover-Kinderpornojägerin die niedrigsten Instinkte ihrer Zuschauerschaft durch Bloßstellung (angeblicher) Nachsteller befriedigt. Es tut so wohl, in göttlich gerechter Rache zu erstrahlen.

Ausnahmsweise hier mal ein Vollzitat von fefe, der die Absurdität in diesem widerlichen Format analysiert:
"die Leute, die sie da fangen wollen, sind Leute, die sich in Chatrooms mit Kindern selbst als Kind ausgeben und Gespräche über Sexanbahnung führen. Die Methode, die sie dafür nutzen wollen, ist dass sie sich in Chatrooms mit Kindern selbst als Kind ausgeben und Gespräche über Sexanbahnung führen. Findet das noch jemand ... bemerkenswert? Ich sage euch, wenn ich rausfände, in welchen Chats die sich da rumtreiben, dann würde ich sofort die Polizei rufen und die Frau Guttenberg von der Tastatur weg verhaften lassen." - Quelle

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18/07/10

"Leistung muß sich lohnen": Nicht für Hebammen

Hebammen sind nicht nur Protagonisten in historischen Romanen. Es gibt sie wirklich - und das auch jenseits des Krankenhauses. Wem es wenig attraktiv vorkommt, ein Kind ausgerechnet in einer Heilanstalt für Kranke zur Welt zu bringen, und medizinisch keine Komplikationen zu erwarten hat, der kann sich seit einigen Jahren auch in ein Geburtshaus begeben.

Geburtshaus Und solche Geburtshäuser sind sehr zu empfehlen. Beispielsweise das Geburtshaus am Treptower Park: In einer geräumigen Altbau-Erdgeschosswohnung stehen dort mehrere Geburtsräume zur Verfügung, die alle die Atmosphäre von angenehmen, warmen Schlafzimmern haben - inklusive Sitzbadewanne und allerlei merkwürdigem Gerät, dessen Funktion sich im Laufe der Geburt erschließen mag. Doch das ist bei Weitem nicht das Einzige. Während der Geburt steht eine Hebamme zur Seite, die die werdende Mutter (und eventuell auch der werdende Vater) vorher bereits in einem Geburtsvorbereitungskurs und in Vorgesprächen gut kennengelernt hat. Keine Schwester "vom Band" also. Und mit ihrer Praxiserfahrung dürfte die Hebamme Ärzte um Längen schlagen. Sie weiß, was sie tun muß, auch ohne brachiale Mittel der Schulmedizin, die bis vor Kurzem noch die Geburt im Liegen propagierte und wohl äußerst schneidfreudig zu Werke ging, wenn das Neugeborene sich Zeit ließ - frei nach dem Motto, es läßt sich ja wieder flicken. Und im Anschluß an die Geburt kommt die Hebamme erst jeden Tag, dann alle zwei Tage zu Hausbesuchen und hilft den frischgebackenen Eltern bei den ersten Schritten im Umgang mit dem kleinen Wesen.

Geburtshaus Geburtshaus

Hinzu kommt, daß der Besuch eines Geburtshauses keineswegs eine Sache für die gutverdienende Mittelschicht wäre. Sie ist nicht teurer als eine Klinikgeburt (zuzüglich einer verschmerzbaren Rufbereitschaftspauschale, dafür steht die Hebamme dann aber auch rund um die Uhr mit telefonischem Rat oder, wenn das Kind kommt, ganz praktisch bereit). Aber mit Sicherheit ist sie um Längen angenehmer, familiärer und streßfreier.

Insgsamt gibt es also eigentlich kein Argument, sich eine Klinikgeburt anzutun, wenn es nicht medizinisch notwendig ist. Aber wie es so oft mit sinnvollen Dingen ist, die noch dazu von Freischaffenden verfolgt werden: Unser Staat, dessen Regierung großmäulig ein "Leistung muß sich wieder lohnen" erbricht, kürzt selbstverständlich zuvorderst bei sinnvollen, nichinstitutionalisierten Diensten wie diesen. Nun fordern viele Stellen berechtigterweise Geld, und der Topf ist begrenzt (außer in Sachen Bankenfiannzierung). Aber es muß schon kritisiert werden, daß an vielen Stellen das Geld mit beiden Händen aus den Fenstern geworfen wird, beispielswiese im Rahmen von Konjunkturpaketen, deretwegen in Franken völlig intakte Straßen kilometerweise aufgerissen und neu geteert swie harmlose Hügelkuppen abgefräst werden, oder beim Bau angeblich so sinnvoller A100-Verländergungen, und und und.

Hingegen wurde die Vergütung für Hebammen zwar zum 1. Juli erhöht. Da aber zugleich die Beiträge für die Haftpflichtversicherungen extrem angestiegen sind, wird unterm Strich die harte Arbeit der freien Hebammen unrentabel für sie. Und wir sprechen hier nicht vom gemütlichen 8-Stunden Tag, bei dem sich vermutlich gemäß der Politik "Leistung wieder lohnen" soll, sondern von Bereitschaft rund um die Uhr (Geburten lasen sich selbst heute leider nicht per Terminplan festsetzen) und aufopferungsvoller Hingabe. So kritisiert der Hebammenverband,

"dass in der Schiedsstelle keine angemessene Gebührenerhöhung vereinbart werden konnte, die die gestiegenen Haftpflichtprämien kompensiert. Wenn es nicht gelinge, eine realistische Perspektive für die freiberuflich tätigen Kolleginnen zu entwickeln, so die Präsidentin des deutschen Hebammenverbandes Martina Klenk, `werden noch viele die Geburtshilfe aufgeben`." - Quelle

Immerhin haben sich 106.000 Menschen in einer Online-Petition gegen diese Mißstände gewandt - ob dies etwas fruchten wird, muß die Zukunft zeigen. Ganz im Sinne von Volker Pispers: "Würde man die [die "Leistung muß sich wieder lohnen" rufen] nach Leistung bezahlen, wären wir viele von denen wieder los."

10/07/10

Eine amtliche Jurtenburg

Jurtenburg vorne

Ziel: Eine Jurtenburg aus fünf Jurten (zwei Komplettdächer und drei Knüpfdächer) mit Turm.

Jurtenburg Keimling    Jurtenburg wachsend

Anstelle eines Dreibeins aus Baumstämmen wurde ein 8 Meter langer Dachbalken mit dem Spaten im Boden versenkt ... und das Zentralzelt daran hochgezogen.

Jurtenburg entfaltend    Jurtenburg Rückseite

Die übrigen Jurten werden im Halbkreis um den Turm herumgebaut ... rechts die noch nicht abgespannte Jurtenburg

Mond, Licht, Jurtenburg

Errichtet wurde die Burg von dem Lieblichen Maiglöckchen, illuminiert wurde das Ganze dann von dem guten alten Freund von Flügel Audio.

23/05/10

Steilklippe Wäschekommode

Zu Pfingsten: Für die Rubrik unvorhergesehene Verwendungsarten ...

Auch Wellensittiche wissen also Kommoden zu schätzen.

Wellensittiche1    Wellensittiche 2

Und sie wachsen fleißig ...
Aktualisiert | Sonstiges [RSS] | Permalink

29/03/10

Chewbacca Defense

Ein Argument in eine Diskussion einwerfen, das nichts mit dem Thema zu tun hat, aber sehr überzeugend klingt.

So gefunden in den Kommentaren zu einem Blogeintrag über einen bekannten Kriminologen, der Computerspiele und Rocker/Hooligans in der FR in Ursachenzusammenhang stellt.

Der Name klingt zunächst nach den gelegentlich etwas kindischen Redensarten der Piratenpartei, verspricht tatsächlich aber ein scharfes Schwert für den akademischen Diskurs zu bieten, und erst recht für die beliebten Polittalkshows mit ihren mehr oder weniger renommierten, aber in ihrer Diskussionskompetenz oft infantilen "und jetzt alle zugleich"-Gästen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten.

Und nicht zuletzt ist es die angemessene Bezeichnung für diese völlig abwegige, dennoch aber gerngenutzte Form der Argumentation, die sich großer Beliebtheit im polemischen Repertoire der Populisten erfreut.

(Danke für den Hinweis, Frank)

16/03/10

Jerry Cotton

Gute Kameraführung, gute Bilder und Farbgebung, prächtige Schauspieler & Charakterköpfe, ausgezeichneter Soundtrack und, hier besonders wichtig, kein billiger und nevtötender Slapstick-Humor, sondern bewährte Qualität - sehr sehenswert:
Jerry Cotton.


























Der Uhu bei Twitter
"Was ist das! Ein Uhu - wieso ist der nicht in seiner Tube!"
Otto Waalkes

Der Uhu führt hier ein Weblog, ist aber gewiß kein "Blogger".

Lesungen-Vorträge: pdf

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