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<title>Uhus *finest-assorted* Weblog Droppings</title>
<link>http://www.uhusnest.de/blog/index.shtml</link>
<description>Item Gewölle aller Art, item Jugger</description>
<language>de-DE</language>
<copyright>Copyright 2013</copyright>
<lastBuildDate>Thu, 02 May 2013 14:15:52 +0200</lastBuildDate>
<pubDate>Thu, 02 May 2013 14:15:52 +0200</pubDate>
<generator>http://thingamablog.sf.net</generator>
<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>

<item>
<title>Uhus Umzug -- looking for static blog software</title>
<description>&lt;p&gt;
      &lt;img height=&quot;80&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;80&quot; border=&quot;0&quot; vspace=&quot;4&quot; hspace=&quot;5&quot; src=&quot;http://www.uhusnest.de/blog/media/ibookuhu_grau.png&quot;&gt;
      Da Thingamablog nicht mehr fortgef&amp;#252;hrt wird und es nur mehr eine Frarge 
      der Zeit sein d&amp;#252;rfte, bis es nicht mehr unter aktuelleren Javaumgebungen 
      l&amp;#228;uft, bin ich auf der Suche nach einer geeigneten -- und vergleichbaren 
      -- Blogsoftware.&lt;br&gt;Mein Anspruch ist, eine Local Publish-Software zu 
      finden, die wie TamB unabh&amp;#228;ngig von Datenbanken ist und statische Seiten 
      via FTP auf den Server l&amp;#228;dt. Wer Tipps hat -- herzlichen Dank!
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Bis der Uhu Beute gemacht hat, kehrt im Nest wohl erstmal Stille ein.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      
    &lt;/p&gt;
    &lt;hr width=&quot;400&quot;&gt;
    

    &lt;p&gt;
      I am looking for a weblog software as an alternative to Thingamablog. 
      Until I have found a weblog generator that uploads static pages via FTP 
      (like TamB does), this blog will be quite silent. Sorry!
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      If you can recommend such a static page generator weblog software 
      (categories, automatic archiving by date and individual RSS by category 
      are a prerequisite), thanks for dropping me a note!&lt;br&gt;&lt;br&gt;
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;b&gt;Testfl&amp;#252;ge&lt;/b&gt;
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;a href=&quot;https://github.com/posativ/acrylamid&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;acrylamid&quot;&gt;Acrylamid&lt;/a&gt; 
      &amp;#8211; sieht &lt;a href=&quot;http://blog.posativ.org/&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;Acrylamid in freier Wildbahn&quot;&gt;vielversprechend&lt;/a&gt; 
      aus. Wird getestet (Danke f&amp;#252;r den Tipp per Mail!).
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;a href=&quot;http://flyingmeat.com/voodoopad/docs/static%20publishing.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Static&lt;/a&gt; 
      &amp;#8211; VoodoPad ben&amp;#246;tigt 10.7+, auf das ich aufgrund seiner Download-Politik 
      erst einmal verzichte. (dennoch danke, &lt;a href=&quot;http://www.schockwellenreiter.de/blog/2012/08/30/statisches-seiten-voodoo/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;J&amp;#246;rg&lt;/a&gt;).
    &lt;/p&gt;</description>
<link>http://www.uhusnest.de/blog/archives/08-01-2012_08-31-2012.shtml#2886</link>
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<category>El Uhu en Metal</category>

<category>Eulereien</category>

<category>Gewoelle</category>

<category>HardnSoftware/Internet</category>

<category>Jugger</category>

<category>Literarisches/Quo Vadis</category>

<category>Owl content: Datenschutz</category>

<category>R84/Berlin</category>

<category>Sonstiges</category>

<category>Uhus Bloody Ventilator</category>

<category>Uhus Spielekiste</category>

<category>Wein, Whisky und Tabak</category>

<category>Wissenschaft/Uni</category>

<pubDate>Wed, 29 Aug 2012 11:18:09 +0200</pubDate>
</item>

<item>
<title>Kleine Lektion über den Nutzen von Anonymität</title>
<description>&lt;p&gt;
      &lt;img vspace=&quot;4&quot; align=&quot;right&quot; src=&quot;http://www.uhusnest.de/blog/media/anon.gif&quot; width=&quot;120&quot; border=&quot;0&quot; hspace=&quot;4&quot; height=&quot;141&quot;&gt;
      Das Musikportal &lt;a href=&quot;http://www.last.fm&quot;&gt;last.fm&lt;/a&gt; hat gemeinsam 
      mit einigen anderen Plattformen j&amp;#252;ngst eine praktische Lektion &amp;#252;ber den 
      Nutzen von anonymen Accounts geliefert: Nachdem offenbar &lt;a href=&quot;http://blog.last.fm/2012/06/08/an-update-on-lastfm-password-security&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;die 
      Passwort-Datenbank von Dritten kopiert werden konnte&lt;/a&gt;, sind die 
      vergleichsweise unsicher gespeicherten Passw&amp;#246;rter durch die Angreifer 
      wohl relativ leicht rekonstruierbar.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Hatte man sich nun mit seinem Klarnamen und seiner einen 
      Standard-Mailadresse dort registriert, und verwendete man das Passwort 
      auch anderenorts, ist es f&amp;#252;r die Angreifer ein Leichtes, sich auch in 
      anderen Webanwendungen als dieser Nutzer einzuloggen. Damit kann man 
      denkbar gro&amp;#223;en Schaden anrichten, von Rufsch&amp;#228;digung bis hin zu 
      finanziellen Diebst&amp;#228;hlen oder Kriminalisierung des (unwissenden) Nutzers 
      durch Verlinken oder Zurverf&amp;#252;gungstellen illegaler Inhalte in dessen 
      Namen.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Nutzt man hingwegen ein Pseudonym f&amp;#252;r Accounts und eine Wegwerf- oder 
      eine selten genutzte Mailadresse, dann ist auf einfache Weise schon 
      einmal eine Grundsicherung eingebaut, die solchem Identit&amp;#228;tsdiebstahl 
      eine H&amp;#252;rde aufbaut. Zumindest hoffentlich solange, bis man verschiedene 
      Passw&amp;#246;rter f&amp;#252;r alle wichtigen Webanwendungen eingestellt hat.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Daran zeigt sich einmal mehr, da&amp;#223; die Forderung nach einer 
      Klarnamenpflicht, wie sie beispielsweise Bundesinnenminister Hans-Peter 
      Friedrich (CSU) &amp;#228;u&amp;#223;erte, ein Nichtverstehen des nicht mehr ganz so neuen 
      Mediums nahelegt.
    &lt;/p&gt;</description>
<link>http://www.uhusnest.de/blog/archives/06-01-2012_06-30-2012.shtml#2877</link>
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<category>HardnSoftware/Internet</category>

<category>Owl content: Datenschutz</category>

<pubDate>Sun, 10 Jun 2012 07:21:35 +0200</pubDate>
</item>

<item>
<title>Drohnenüberwachung „bereits nach geltendem Recht zulässig“</title>
<description>&lt;p&gt;
      Klein, leise, fliegend und mit starken Kameraaugen ausgestattet: Der 
      Wunschtraum jedes &amp;#220;berwachungsfreunds.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Ein interessanter Bericht zum Thema &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.freitag.de/wochenthema/1223-wie-deutschland-lernt-die-drohne-zu-lieben&quot;&gt;Drohneneins&amp;#228;tze 
      auf deutschem Boden findet sich im Freitag&lt;/a&gt;. Auszug:
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;i&gt;&amp;quot;Laut des &amp;#8222;Berichts &amp;#252;ber die Art und den Umfang des Einsatzes von 
      unbemannten Luftfahrtsystemen&amp;#8220; [wurden in] vergangenen zwei Jahren 500 
      Drohnen-Eins&amp;#228;tze beantragt und meist positiv [beschieden]. Die 
      Drohnen&amp;#252;berwachung von Personen durch Polizei und Milit&amp;#228;r sei &amp;#8222;bereits 
      nach geltendem Recht zul&amp;#228;ssig&amp;#8220;. Ende Januar hat der Bundestag 
      &amp;#8222;unbemannte Luftfahrzeugsysteme&amp;#8220; zu einer eigenen Kategorie von 
      Flugzeugen erkl&amp;#228;rt &amp;#8211; und damit den deutschen Luftraum f&amp;#252;r sie ge&amp;#246;ffnet.&amp;quot;&lt;/i&gt; 
      -- &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.freitag.de/wochenthema/1223-wie-deutschland-lernt-die-drohne-zu-lieben&quot;&gt;weiterlesen&lt;/a&gt;
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Mal sehen, wann die ersten Bastler sich auf das gefundene Fressen 
      st&amp;#252;rzen und &amp;quot;Falken&amp;quot; bauen &amp;#8211; leichte Anti-Drohnen-Jagddrohnen.
    &lt;/p&gt;</description>
<link>http://www.uhusnest.de/blog/archives/06-01-2012_06-30-2012.shtml#2875</link>
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<category>Owl content: Datenschutz</category>

<pubDate>Wed, 06 Jun 2012 07:02:20 +0200</pubDate>
</item>

<item>
<title>Warum das Verschlüsseln von E-Mails nicht selbstverständlich ist</title>
<description>&lt;p&gt;
      &lt;a href=&quot;http://www.metaowl.de&quot;&gt;&lt;img width=&quot;33&quot; align=&quot;right&quot; vspace=&quot;5&quot; border=&quot;0&quot; src=&quot;http://www.uhusnest.de/blog/media/owlcont_eye.gif&quot; alt=&quot;Owl content - Wachsam wie eine Eule!&quot; height=&quot;21&quot; hspace=&quot;5&quot;&gt;
      &lt;/a&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; title=&quot;GnuPG&quot; href=&quot;http://www.gnupg.org/&quot;&gt;GnuPG&lt;/a&gt; 
      und sein kommerzieller verwandter PGP sind Programme zur Verschl&amp;#252;sselung 
      von Inhalten, die &amp;#252;ber Module auch in den g&amp;#228;ngigen Mailprogrammen 
      einzubetten sind (f&amp;#252;r Apple &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://macgpg.sourceforge.net/&quot;&gt;Mac 
      GNU&lt;/a&gt;: &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://digital-privacy.de/tutorials/gnupg/macosx/mail&quot;&gt;Mail&lt;i&gt;-Anleitung&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;, 
      Windows/Linux: &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://uckanleitungen.de/thunderbird/gnupg-verschluesselung/&quot;&gt;Thunderbird&lt;i&gt;-Anleitung&lt;/i&gt; 
      &lt;/a&gt;und weitere).&lt;br&gt;Der Clou ist hierbei, da&amp;#223; der Inhalt der E-Mail 
      noch auf dem Rechner des Versenders automatisch verschl&amp;#252;sselt und auf 
      dem Rechner des Empf&amp;#228;ngers entschl&amp;#252;sselt werden kann. Wer die E-Mail 
      also auf ihrem Weg durchs Internet mitliest, bekommt nur einen 
      unverst&amp;#228;ndlichen Zeichensalat zu sehen. Selbst eine verschl&amp;#252;sselte 
      Verbindung zum eigenen Mailserver bietet diese Sicherheit nicht, da die 
      Mail auf dem Weg vom Mailserver zum Zielserver diesen sch&amp;#252;tzenden 
      &amp;quot;Tunnel&amp;quot; verlassen hat und nicht mehr gesch&amp;#252;tzt ist. GnuPG hingegen ist 
      dem Vernehmen nach sicher.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Aber wozu der Aufwand? Der Vergleich mit der E-Mail als elektronische 
      Postkarte wird zumeist bel&amp;#228;chelt: Wer sollte denn die E-Mails mitlesen? 
      Da&amp;#223; diese Bef&amp;#252;rchtungen durchaus ihren Grund haben, beweist aktuell die 
      Meldung, &lt;a target=&quot;_blank&quot; title=&quot;Prantl: Elektronischer Staubsauger&quot; href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/digital/fernmeldegeheimnis-elektronischer-staubsauger-unterwandert-grundrecht-1.1293845&quot;&gt;die 
      deutschen Geheimdienste h&amp;#228;tten gesch&amp;#228;tzt rund 37 Millionen Mails nach 
      Schlagw&amp;#246;rtern gefiltert und mitgelesen&lt;/a&gt;, von denen &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.heise.de/tp/blogs/8/151497&quot;&gt;angeblich 
      ganze 213 St&amp;#252;ck verwertbare Hinweise enthielten&lt;/a&gt; (&lt;a target=&quot;_blank&quot; title=&quot;Udo Vetter detector.fm&quot; href=&quot;http://detektor.fm/politik/geheimdienste-ueberwachen-mehr-als-37-millionen-e-mails-kaum-erfolg/&quot;&gt;Kommentar 
      des Anwalts Udo Vetter zum Generalverdacht und den fatalen Wegfall von 
      Unschuldsvermutung und Richtervorbehalt&lt;/a&gt;). H&amp;#228;lt man sich nun vor 
      Augen, wie menschlich die Arbeit dieser Geheimdienste vonstatten geht &amp;#8211; 
      siehe das Versagen rund um die &amp;quot;rechtsextreme Terrorzelle&amp;quot; &amp;#8211;, so sollte 
      dies eigentlich Warnung genug sein.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Aber das Verschl&amp;#252;sseln von E-Mails ist bis heute (unglaublicherweise) 
      kein Thema. Die wenigsten benutzen Verschl&amp;#252;sselung. Das Kryptomodul ist 
      nicht standardm&amp;#228;&amp;#223;ig integriert, seine Installation kann beipielsweise 
      unter Mac einige Grundkenntnisse und vor allem den festen Willen dazu 
      voraussetzen. Noch dazu f&amp;#228;llt das Kryptomodul regelm&amp;#228;&amp;#223;ig nach 
      Systemupdates aus und mu&amp;#223; aktualisiert werden.&lt;br&gt;Dieser Mangel an 
      Programmintegration kann nur einen Grund haben: Es gibt keinen 
      nennenswerten Bedarf. Es k&amp;#252;mmert einfach niemanden.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Die Schw&amp;#228;che im System ist nicht die Technik, sondern wieder einmal der 
      Mensch.
    &lt;/p&gt;</description>
<link>http://www.uhusnest.de/blog/archives/02-01-2012_02-29-2012.shtml#2837</link>
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<category>HardnSoftware/Internet</category>

<category>Owl content: Datenschutz</category>

<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 07:27:56 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Über den Kern von &quot;Anonymous&quot;</title>
<description>&lt;p&gt;
      Eine gute Erkl&amp;#228;rung zum Wesen von &amp;quot;Anonymous&amp;quot;, &amp;#252;ber das von der Presse 
      gelegentlich der Eindruck erweckt wird, es w&amp;#252;rde sich um eine 
      organisierte &amp;quot;Hackergruppe&amp;quot; handeln, wurde von Jacob Appelbaum &lt;a title=&quot;Transmediale 2012&quot; href=&quot;http://www.transmediale.de/content/anonymous-codes-disruption-virality-and-lulz&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;auf 
      der Transmediale&lt;/a&gt; gegeben.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;a href=&quot;https://cxoz72fgevhfgitm.tor2web.org/2012/02/03/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;In 
      seinem Vortrag&lt;/a&gt; geht er zun&amp;#228;chst auf die historischen Hintergr&amp;#252;nde 
      und Analogien der USA in der Hoover-&amp;#196;ra ein und endet schlie&amp;#223;lich mit 
      dem Aufruf, da&amp;#223; es an jedem Einzelnen sei, an Anonymous mitzuwirken. 
      (via: &lt;a title=&quot;netzpolitik.org&quot; href=&quot;http://netzpolitik.org/2012/jacob-appelbaum-ruft-zu-mehr-digitalem-aktivismus-auf-wir-sind-alle-anonymous/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;netzpolitik.org&lt;/a&gt;)
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;iframe src=&quot;http://www.youtube-nocookie.com/embed/JR-8Mexy15o?rel=0&quot; allowfullscreen=&quot;#DEFAULT&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;259&quot; width=&quot;450&quot;&gt;
      &lt;/iframe&gt;
      &lt;br clear=&quot;all&quot;&gt;
    &lt;/p&gt;</description>
<link>http://www.uhusnest.de/blog/archives/02-01-2012_02-29-2012.shtml#2834</link>
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<category>HardnSoftware/Internet</category>

<category>Owl content: Datenschutz</category>

<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 07:30:53 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Die Fratze hinter der EU Vereinbarung ACTA</title>
<description>&lt;p&gt;
  Kader Arif, Berichterstatter im f&amp;#252;r ACTA federf&amp;#252;hrenden Handelsausschuss 
  des Europaparlaments, &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Europaeische-Union-unterzeichnet-ACTA-1422621.html&quot;&gt;nimmt 
  aus Protest gegen das undemokratische Vorgehen und die wahren Interessen 
  seinen Hut&lt;/a&gt;. Wegen ACTA &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,811715,00.html&quot;&gt;zeigte 
  gerade eine Fraktion im polnischen Parlament&lt;/a&gt; Guy Fawkes 
  (&amp;quot;Anonymous&amp;quot;)-Masken.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.kader-arif.fr/actualites.php?actualite_id=147&quot;&gt;Was 
  Arif zum Abschied schreibt&lt;/a&gt;, ist deutlich:
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;blogbox&quot;&gt;
  I want to denounce in the strongest possible manner the entire process 
  that led to the signature of this agreement: &lt;b&gt;no inclusion of civil 
  society organisations, a lack of transparency from the start of the 
  negotiations, repeated postponing of the signature of the text without 
  an explanation being ever given, exclusion of the EU Parliament's 
  demands that were expressed on several occasions in our assembly. &lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;As 
  rapporteur of this text, I have faced &lt;b&gt;never-before-seen manoeuvres 
  from the right wing of this Parliamen&lt;/b&gt;t to impose a rushed calendar 
  before public opinion could be alerted, thus &lt;b&gt;depriving the Parliament 
  of its right to expression&lt;/b&gt; and of the tools at its disposal to 
  convey citizens' legitimate demands. [...]&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;This agreement 
  might have major consequences on citizens' lives&lt;/b&gt;, and still, 
  everything is being done to &lt;b&gt;prevent the European Parliament from 
  having its say &lt;/b&gt;in this matter. That is why today, as I&lt;b&gt; release 
  this report for which I was in charge, I want to send a strong signal 
  and alert the public opinion about this unacceptable situation&lt;/b&gt;.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;I 
  will not take part in this masquerade.&lt;/b&gt; [Hervorh. v. uhu]
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Auszug in Deutsch:
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;blogbox&quot;&gt;
  Ich nehme nicht weiter an dieser Maskerade teil [...] Keine Einbindung 
  der Zivilgesellschaft, fehlende Transparenz seit Beginn der 
  Verhandlungen, die Unterschrift wurde ohne weitere Erkl&amp;#228;rung geleistet, 
  die mehrfach ge&amp;#228;u&amp;#223;erten Bedenken des Europaparlamentes wurden einfach 
  weggewischt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Der Mann ist nun gewi&amp;#223; kein Traumt&amp;#228;nzer, kein naiver Vertreter einer 
  &amp;quot;Kopieren f&amp;#252;r Alle&amp;quot;-Bewegung oder dergleichen. Ehrlich demokratisch 
  Gesinnte t&amp;#228;ten gut daran, seine Stimme zu h&amp;#246;ren.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;b&gt;Aktualisierung:&lt;/b&gt; Hier ein gut verst&amp;#228;ndlcihes Video, worum es sich 
  bei ACTA handelt.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
&lt;iframe width=&quot;450&quot; height=&quot;259&quot; src=&quot;http://www.youtube-nocookie.com/embed/citzRjwk-sQ&quot; frameborder=&quot;0&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;
&lt;br clear=&quot;all&quot;&gt;
&lt;/p&gt;</description>
<link>http://www.uhusnest.de/blog/archives/01-01-2012_01-31-2012.shtml#2821</link>
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<category>Owl content: Datenschutz</category>

<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 06:45:11 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Kostenlose Bücher: &quot;public_life – Digitale Intimität ... &quot;, &quot;Basic Internet Security&quot;</title>
<description>&lt;p&gt;
      &lt;b&gt;Item. Datenschutz.&lt;/b&gt; Es wird derzeit viel dummes Zeug gequatscht 
      &amp;#252;ber das &amp;quot;Ende der Privatheit&amp;quot;, da doch ohnehin &amp;quot;jeder&amp;quot; sich bei 
      Facebook und Co. bis in seine geheimen Vorlieben hinein offenbare. Eine 
      Behauptung, die mindestens so naiv und falsch ist wie die Verwunderung 
      dar&amp;#252;ber, da&amp;#223; FKK-Strandbesucher auch f&amp;#252;r Datenschutz eintreten k&amp;#246;nnen. 
      Die Naiven (die ihre &amp;quot;Bewegungen&amp;quot; teilweise immerhin ehrlicherweise mit 
      kindischen Namen versehen) &amp;#252;bersehen hierbei nat&amp;#252;rlich, da&amp;#223; ein jeder 
      &amp;#252;ber seine eigenen Daten selber bestimmen k&amp;#246;nnen mu&amp;#223; - es ist ein 
      Unterschied, ob man an einem Strand nackt geht, weil man das m&amp;#246;chte, 
      oder ob man ungefragt f&amp;#252;r alle sichtbar von Dritten im &amp;#252;bertragenen 
      Sinne &amp;quot;nackt&amp;quot; ins Netz gestellt wird. Und selbst viele j&amp;#252;ngere 
      Facebooknutzer geben eben gerade &lt;i&gt;nicht&lt;/i&gt; alle ihre Daten dort an, 
      sondern w&amp;#228;hlen bewu&amp;#223;t, was sie hineinsetzen und was nicht.&lt;br&gt;
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Aber Naivit&amp;#228;t mit ihren einfachen, so eing&amp;#228;ngigen Spr&amp;#252;chlein ist 
      nat&amp;#252;rlich ein sehr menschlicher Wesenszug, der in diesem Falle auch noch 
      Staat und Wirtschaft vor Gl&amp;#252;ck die Tr&amp;#228;nen in die Augen schie&amp;#223;en und 
      Geschenkk&amp;#246;rbe zusammenstellen l&amp;#228;sst. In einem Satz, es wird nie genug 
      Gras geben.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Zum Wochenende daher der Hinweis auf etwas freie 
      Lekt&amp;#252;re:
    &lt;/p&gt;
    &lt;p class=&quot;blogbox&quot;&gt;
      Die Beitr&amp;#228;ge im vorliegenden Sammelband &lt;i&gt;#public_life&lt;/i&gt; 
      untersuchen vor dem Hintergrund der digitalen Drift die Bedeutung von 
      Privatheit und &amp;#214;ffentlichkeit heute. Die Gegens&amp;#228;tzlichkeit der 
      Positionen, die an Privatsph&amp;#228;re und Kontrollanspruch festhalten oder das 
      Zeitalter von &lt;i&gt;&amp;quot;Post-Privacy&amp;quot;&lt;/i&gt; ausrufen, scheuen sie 
      dabei nicht. Mit Beitr&amp;#228;gen u. a. von Clive Thompson, Danah Boyd, Daniel 
      J. Solove, Malte Spitz, Jan Schallab&amp;#246;ck und Michael Seemann.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Das Buch steht &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.boell.de/publikationen/publikationen-digitale-intimitaet-die-privatsphaere-im-netz-11469.html&quot;&gt;bei 
      der B&amp;#246;ll-Stiftung als kostenloses PDF zum Download&lt;/a&gt; bereit (cc), 
      kann aber auch gedruckt bestellt werden.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;b&gt;Item. Anonym und sicher im Internet?&lt;/b&gt; Als erg&amp;#228;nzende Lekt&amp;#252;re f&amp;#252;r 
      diejenigen, die gern auf eing&amp;#228;ngige und leichte Weise erkl&amp;#228;rt bekommen 
      m&amp;#246;chten, wie man sich im Internet anonym bewegen kann und wo E-Mails und 
      Webeingaben abgeh&amp;#246;rt werden k&amp;#246;nnen, sei das ebenfalls kostenlos als PDF 
      zu ladende Buch &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://en.flossmanuals.net/basic-internet-security/&quot;&gt;Basic 
      Internet Security&lt;/a&gt; empfohlen. Gut verst&amp;#228;ndliche Grafiken erleichtern 
      das Verst&amp;#228;ndnis.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;a href=&quot;http://en.flossmanuals.net/basic-internet-security/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img height=&quot;83&quot; width=&quot;350&quot; src=&quot;http://www.uhusnest.de/blog/media/Unencrypted_mail.gif&quot;&gt;
      &lt;/a&gt;&amp;#160;
    &lt;/p&gt;</description>
<link>http://www.uhusnest.de/blog/archives/05-01-2011_05-31-2011.shtml#2673</link>
<guid>http://www.uhusnest.de/blog/archives/05-01-2011_05-31-2011.shtml#2673</guid>

<category>HardnSoftware/Internet</category>

<category>Owl content: Datenschutz</category>

<pubDate>Sat, 14 May 2011 08:25:57 +0200</pubDate>
</item>

<item>
<title>Volkszählung 2011: Euere Daten sind sicher!1!!</title>
<description>&lt;p&gt;
      Wenn eine &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.tagesschau.de/wirtschaft/sony108.html&quot;&gt;Firma 
      wie Sony es nicht schafft&lt;/a&gt;, ihre sensibelsten Nutzerdaten zu 
      sch&amp;#252;tzen, ebensowenig wie die &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,759538,00.html&quot;&gt;UNESCO&lt;/a&gt;, 
      wie dann der Staat?
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Der Staat, dessen &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.fr-online.de/home/kommunen-verkaufen-adressen/-/1472778/3400242/-/index.html&quot;&gt;Kommunen 
      hier und da schon heute die Meldedaten ihrer B&amp;#252;ger zu Geld machen&lt;/a&gt;?
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Das Datenschutzversprechen zum &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://zensus11.de/&quot;&gt;Zensus2011&lt;/a&gt;&amp;quot; 
      (mit seinen uns&amp;#228;glichen Nachbarnbefragungen im feinsten 
      Denunziantenstil) ist ein Scherz.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;b&gt;Nachtrag:&lt;/b&gt; &amp;quot;Der AK Zensus (...) &lt;b&gt;ruft f&amp;#252;r den 8. Mai &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Volkszaehlung/Was_tun/Achtermai2011&quot;&gt;zu 
      einem bundesweiten Aktionstag&lt;/a&gt; au&lt;/b&gt;f. Am Tag vor dem Stichtag des 
      Zensus11, an dem auch die Haushaltebefragung startet, soll im ganzen 
      Land mit einer Postwurf-Aktion Aufkl&amp;#228;rungsarbeit &amp;#252;ber die Gefahren der 
      Volksz&amp;#228;hlung geleistet werden. Die Idee ist es, sich zum sonnt&amp;#228;glichen 
      Informationsspaziergang (...) zu verabreden und die 60.000 Flyer, die 
      extra f&amp;#252;r diesen Tag gespendet wurden, zu verteilen. &amp;quot; &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.netzpolitik.org/2011/was-tun-gegen-die-volkszahlung-aufruf-zum-aktionstag-am-8-mai/&quot;&gt;netzpolitik.org&lt;/a&gt; 
      Die Flyer lassen sich &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Volkszaehlung/Was_tun/Achtermai2011&quot;&gt;kostenlos 
      per Mail bestellen&lt;/a&gt;, sp&amp;#228;testens bis 4. Mai.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;b&gt;Nachtrag II:&lt;/b&gt; Und schon ist die erste Sicherheitsl&amp;#252;cke 
      aufgetaucht, &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.taz.de/1/netz/netzpolitik/artikel/1/mit-sicherheit-unsicher/&quot;&gt;wie 
      Burkhard Schr&amp;#246;der in der taz&lt;/a&gt; zu berichten wei&amp;#223;. Chapeau 
      Genossen.
    &lt;/p&gt;</description>
<link>http://www.uhusnest.de/blog/archives/04-01-2011_04-30-2011.shtml#2683</link>
<guid>http://www.uhusnest.de/blog/archives/04-01-2011_04-30-2011.shtml#2683</guid>

<category>Gewoelle</category>

<category>Owl content: Datenschutz</category>

<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 12:27:36 +0200</pubDate>
</item>

<item>
<title>Volkszählung 2011: Die Nachbarn ausfragen</title>
<description>&lt;p&gt;
      Man m&amp;#246;chte es f&amp;#252;r einen schlechten Scherz halten: Wer sich den 
      unbekannten ehrenamtlichen (und wohl auch zwangsverpflichteten) 
      Volksz&amp;#228;hlern entzieht, &lt;a href=&quot;http://zensus11.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;#252;ber 
      den werden dann Nachbarschaft und Familie ausgefragt&lt;/a&gt;. Und f&amp;#252;r den 
      Datenschutz gilt: Fehlanzeige. Die pers&amp;#246;nlichen Daten werden &lt;a http=&quot;#DEFAULT&quot; href=&quot;&lt;a href=&quot;&gt;
&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://zensus11.de/hintergrund/kritik/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;#252;ber 
      Jahre zentral gespeichert&lt;/a&gt;. Das sind totalit&amp;#228;re Z&amp;#252;ge.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/25921504@N07/5410360500/&quot; title=&quot;Wurfzettel Volkszählung 2011 von zensus11.de bei Flickr&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; alt=&quot;Wurfzettel Volkszählung 2011&quot; height=&quot;208&quot; src=&quot;http://farm5.static.flickr.com/4141/5410360500_2cc2136ffc.jpg&quot; width=&quot;500&quot;&gt;
      &lt;/a&gt;
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;b&gt;Nachtrag:&lt;/b&gt; Zwei Fragen m&amp;#252;ssen erlaubt sein: Werden f&amp;#252;hrende 
      Politiker ebenso und von zuf&amp;#228;lligen Erhebern befragt werden? Gilt dies 
      auch f&amp;#252;r Superreiche und Manager?
    &lt;/p&gt;</description>
<link>http://www.uhusnest.de/blog/archives/02-01-2011_02-28-2011.shtml#2625</link>
<guid>http://www.uhusnest.de/blog/archives/02-01-2011_02-28-2011.shtml#2625</guid>

<category>Owl content: Datenschutz</category>

<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 07:56:51 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Indect: EU  und der Traum totaler Überwachung</title>
<description>&lt;p&gt;
      Von absoluter Hybris zeugt der Bericht auf 3sat &amp;#252;ber ein EU-Projekt 
      namens &amp;quot;Indect&amp;quot;, das hochgradige Vernetzung verschiedener 
      &amp;#220;berwachungstechnologien und automatische Verd&amp;#228;chtigenerkennung 
      verbindet. Derlei zu f&amp;#246;rdern kann nur im Interesse totalit&amp;#228;rer Regimes, 
      niemals aber der B&amp;#252;rger liegen - b&amp;#246;se Zungen m&amp;#246;chten munkeln, dies sei 
      nur ein Symptom mehr, gut passend zur ungarischen Ratspr&amp;#228;sidentschaft.&lt;br&gt;&lt;i&gt;Quo 
      vadis&lt;/i&gt;, EU?
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;object style=&quot;width: 450px&quot;&gt;
      &lt;param value=&quot;http://www.youtube.com/v/yuu1J9Cs2Fk?version=3&quot; name=&quot;movie&quot;&gt;
      &lt;param value=&quot;true&quot; name=&quot;allowFullScreen&quot;&gt;
      &lt;param value=&quot;always&quot; name=&quot;allowScriptAccess&quot;&gt;
      &lt;embed width=&quot;450&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/v/yuu1J9Cs2Fk?version=3&quot;&gt;
      &lt;/object&gt;
    &lt;/p&gt;</description>
<link>http://www.uhusnest.de/blog/archives/01-01-2011_01-31-2011.shtml#2617</link>
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<category>Owl content: Datenschutz</category>

<pubDate>Mon, 17 Jan 2011 07:19:56 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>JMStV: Blog-Streik im Januar?</title>
<description>&lt;p&gt;
      &lt;a href=&quot;http://t3n.de/news/neuer-jmstv-286977/1/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.uhusnest.de/blog/media/neinzumjmstv.jpg&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;right&quot; alt=&quot;Nein zum JStMV&quot; hspace=&quot;1&quot; height=&quot;114&quot; vspace=&quot;1&quot;&gt;
      &lt;/a&gt;Was ist davon nur zu halten?  Der JMStV sorgt f&amp;#252;r Verwirrung 
      allerorten, wann welche Angaben und Pflichten in welcher Form erf&amp;#252;llt 
      werden m&amp;#252;ssen. Schon &lt;a href=&quot;http://www.schockwellenreiter.de/blog/2010/11/30/das-war-zu-erwarten-2/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;drohen 
      erste Weblogs, offline zu gehen&lt;/a&gt;. Daher: Wenn dieser 
      Jugendmedienschutzstaatsvertrag in Kraft treten sollte und wirklich 
      jeden Internetnutzer in die Pflicht nehmen zu k&amp;#246;nnen meint, wie es 
      behauptet wird* - wie w&amp;#228;re es da mit einem Blog-/Webseiten-Streik?
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      F&amp;#252;r zwei Wochen (oder einen k&amp;#252;rzeren Zeitraum) gehen die Weblogs und 
      anderen Internetpr&amp;#228;senzen, bei denen das machbar und sinnvoll ist, 
      offline und bauen stattdessen einen Redirect auf eine Informationsseite 
      &amp;#252;ber den JMStV ein.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Wenn die gr&amp;#246;&amp;#223;eren Weblogs mitziehen, und vielleicht auch einige Foren 
      und andere Webseiten, k&amp;#246;nnte das sogar einiges an Medienecho geben. 
      Pl&amp;#246;tzlich w&amp;#228;re W&amp;#252;ste auf so vielen Seiten, auf denen sich auch 
      Journalisten gelegentlich gern tummeln d&amp;#252;rften, mit Sicherheit aber 
      viele internetnutzende B&amp;#252;rger. Und das k&amp;#246;nnte dann vielleicht etwas 
      bewegen. Eine Demo im Netz sozusagen. Und mal ein, zwei Wochen Auszeit 
      vom &amp;quot;Bloggen&amp;quot;.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Na?
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;b&gt;Aktualisierung:&lt;/b&gt;&lt;br&gt;*) Wie zu erwarten war, kann die Regelung auch 
      relativierter gelsen werden. Siehe &lt;a href=&quot;http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/12/01/warum-blogger-gelassen-bleiben-konnen/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;den 
      Beitrag im LawBlog&lt;/a&gt;. Die Idee mag aber dennoch nicht &amp;#252;bel sein, 
      sollten Regelungen doch sch&amp;#228;rfer ausfallen.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;b&gt;Nachtrag: &lt;/b&gt;Es gibt schon &lt;a href=&quot;http://olbertz.de/blog/jmstv/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;einen 
      passenden Plug-In&lt;/a&gt;.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      (Button: uhu, cc sa)
    &lt;/p&gt;</description>
<link>http://www.uhusnest.de/blog/archives/11-01-2010_11-30-2010.shtml#2594</link>
<guid>http://www.uhusnest.de/blog/archives/11-01-2010_11-30-2010.shtml#2594</guid>

<category>HardnSoftware/Internet</category>

<category>Owl content: Datenschutz</category>

<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 09:17:46 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Jugendmedien-Staatsvertrag: Ab 2011 jedem kleinen Blog seine Alterskennung</title>
<description>&lt;p&gt;
      Liest man &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://t3n.de/news/neuer-jmstv-286977/1/&quot;&gt;diese 
      17 Fragen zum JMStV&lt;/a&gt;, dann erh&amp;#228;lt man den Eindruck, da&amp;#223; unsere 
      Politik von vollkommen inkompetenten und realit&amp;#228;tsfernen Personen 
      betrieben wird, wenigstens, was das Internet angeht. Denn dieser 
      Staatsvertrag, der - unter anderem mit Stimmen der Gr&amp;#252;nen - drauf und 
      dran ist, ab 2011 Vorschrift zu werden, w&amp;#252;rde eine Alterskennzeichnung 
      f&amp;#252;r alle (deutschen) Inhalte im Netz vorschreiben. Wenn die Angaben am 
      verlinkten Ort stimmen, dann wird &amp;quot;Ab 0&amp;quot;, &amp;quot;Ab 6&amp;quot; usw. f&amp;#252;r jede Webseite 
      und jedes kleine Weblog erforderlich sein. Ja, auch f&amp;#252;r das Ihre, sofern 
      Sie ein solches betreiben.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Und dann ist da noch davon die Rede, &lt;i&gt;&amp;quot;die Kennzeichnung befreit von 
      der technischen Sperrung oder zeitlichen Sperrung nur, wenn die 
      Kennzeichnung f&amp;#252;r ein 'geeignetes Jugenschutzsystem' programmiert wurde&amp;quot; 
      (&lt;/i&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://t3n.de/news/neuer-jmstv-286977/3/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;&lt;i&gt;).&lt;/i&gt;
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Was ein solches &amp;quot;geeignetes Kennzeichnungssystem&amp;quot; bewirken kann, hat 
      sich hier schon einmal ganz praktisch mit dem Webfilter f&amp;#252;r Schulen 
      &amp;quot;Time for kids&amp;quot; gezeigt, &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.uhusnest.de/blog/archives/09-01-2010_09-30-2010.shtml#2549&quot;&gt;der 
      schlankweg eine Sportwebseite als &amp;quot;pornographisch&amp;quot; sperrte&lt;/a&gt; 
      und sich daf&amp;#252;r auch nicht rechtfertigt oder entschuldigt. Wer den 
      Zuschlag f&amp;#252;r das Bereitstellen solcher Systeme bekommt, hat nicht nur 
      enorme Macht in seinen privatrechtlichen H&amp;#228;nden, er kann auch ordentlich 
      Kasse machen; auch eine Art der Arbeitsbeschaffung.&lt;br&gt;Und f&amp;#252;r die 
      Abmahnwellen wegen fehlenden oder versehentlich falsch zugeordneten 
      Alterskennzeichnungen - ja, auch an Sie vielleicht, lieber Leser - 
      d&amp;#252;rften die Zwielichtigeren unter den Anwaltskanzleien bereits mit den 
      Hufen scharren.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Der JMStV scheint also ein Einfallstor f&amp;#252;r jede Form der 
      Rechtsunsicherheit und Verleumdung zu werden. Aber heutzutage wird 
      Politik offensichtlich ohnehin lieber ohne die B&amp;#252;rger gemacht (man 
      erinnere sich nur an Bankenrettung, Castor und S21), da pa&amp;#223;t das ins 
      Bild. Erstmal ein Gesetz machen und dann halt &amp;quot;nachbessern&amp;quot;. Die Di&amp;#228;ten 
      flie&amp;#223;en ja trotzdem.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Aktualisierung: Das Law-Blog gl&amp;#228;ttet die Wogen ein wenig in dem Beitrag &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/12/01/warum-blogger-gelassen-bleiben-konnen/&quot;&gt;Blogger 
      k&amp;#246;nnen leidlich gelassen bleiben&lt;/a&gt;&amp;quot;: &lt;i&gt;&amp;quot;Es gibt, entgegen 
      vieler Darstellungen, &lt;/i&gt;keine&lt;i&gt; generelle Pflicht zu einer 
      Alterskennzeichnung. Nur wer Inhalte anbietet, die ausschlie&amp;#223;lich f&amp;#252;r 
      Nutzer ab 16 oder 18 Jahren geeignet sind, muss entweder eine 
      Alterskennzeichnung einf&amp;#252;hren oder seine Inhalte tags&amp;#252;ber sperren. Das 
      ist im wesentlichen &amp;#252;brigens auch bisher schon geltendes Recht. [...] Da 
      es [...] definitiv keine Pflicht f&amp;#252;r eine Alterskennzeichnung gibt, kann 
      die blo&amp;#223; fehlende Kennzeichnung auch nicht abgemahnt werden.&amp;quot;&lt;/i&gt;
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Und zum pikanten Thema &amp;quot;Jugendschutzbeauftragter&amp;quot; steht dort zu lesen:&lt;br&gt;&lt;i&gt;&amp;quot;Ganz 
      unt&amp;#228;tig bleiben k&amp;#246;nnen Blogger aber nicht [...] Wer nicht nur auf rein 
      privater Ebene ins Internet schreibt, muss einen 
      Jugendschutzbeauftragten nennen und eine E-Mail-Adresse angeben [...]. 
      Der Jugendschutzbeauftragte soll zwar die n&amp;#246;tigen Fachkenntnisse haben. 
      Das bedeutet aber nicht, dass er hierf&amp;#252;r eine besondere Fortbildung 
      nachweisen muss. Jeder Blogger, der sich die Fachkenntnisse zutraut 
      [...] kann demnach sein eigener Jugendschutzbeauftragter sein.&amp;quot;&lt;/i&gt;
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Diese Auslegung scheint auch mit der Auskunft der FSM konform zu sein, 
      die &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.fsm.de/de/jmstv-2011&quot;&gt;hier in 
      deren FAQ&lt;/a&gt; zu finden ist.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;b&gt;Nachtrag II: &lt;/b&gt;Allerdings analysiert &lt;a href=&quot;http://blog.beck.de/2010/11/30/jugendmedienstaatsvertrag-und-altersfreigabe-im-internet&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ein 
      anderer Jurist den JMStV und schreibt&lt;/a&gt;: &lt;i&gt;&amp;quot;Sei es die Reform des 
      Arbeitnehmerdatenschutzes oder das Buttongesetz gegen Internetabzocke - 
      man wird den Verdacht nicht los, da&amp;#223; hier &amp;quot;Legastheniker&amp;quot; am Werke 
      waren, die erst nach mehrfachen Anl&amp;#228;ufen ihr Jurastudium an irgendeiner 
      C-Universit&amp;#228;t zu Ende gebracht haben. Doch alles bisherige wird 
      &amp;#252;berboten durch den Jugendmedienstaatsvertrag, der Anfang 2011 in Kraft 
      treten soll.&amp;quot;&lt;/i&gt;
    &lt;/p&gt;</description>
<link>http://www.uhusnest.de/blog/archives/11-01-2010_11-30-2010.shtml#2593</link>
<guid>http://www.uhusnest.de/blog/archives/11-01-2010_11-30-2010.shtml#2593</guid>

<category>HardnSoftware/Internet</category>

<category>Owl content: Datenschutz</category>

<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 07:30:00 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>&quot;Time for Kids&quot; listet Sportwebseite unter &quot;Pornographie&quot;</title>
<description>&lt;p&gt;
      &lt;i&gt;&amp;quot;Initiative f&amp;#252;r ein sauberes Internet an bayerischen Schulen&amp;quot;&lt;/i&gt;: 
      Der Dienstleister &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.time-for-kids.de/&quot;&gt;Time 
      for Kids&lt;/a&gt;&amp;quot;, der nach eigener Aussage Internetfilter f&amp;#252;r Schulen 
      bereitstellt und &amp;quot;bereits 600 Pilotschulen&amp;quot; f&amp;#252;r seine Produkte angibt, 
      kennzeichnet nicht nur gef&amp;#228;hrdende Inhalte - sondern beispielsweise auch &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.jugger.org.au&quot;&gt;jugger.org.au&lt;/a&gt;, 
      die Sportwebseite der australischen Juggerspieler, als &lt;i&gt;&amp;quot;pornographisch&amp;quot;&lt;/i&gt;. 
      Und &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.jugger.de&quot;&gt;jugger.de&lt;/a&gt; bekommt 
      den Vermerk &lt;i&gt;&amp;quot;Gewalt/Extrem&amp;quot;&lt;/i&gt;. In der, laut Fimra, &lt;i&gt;&amp;quot;weltweit 
      gr&amp;#246;&amp;#223;ten und aktuellsten URL-Datenbank&amp;quot;&lt;/i&gt;.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;a href=&quot;http://www.time-for-kids.de/websitetest/index.php&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img height=&quot;135&quot; width=&quot;300&quot; border=&quot;1&quot; hspace=&quot;3&quot; src=&quot;http://www.uhusnest.de/blog/media/juggerde.gif&quot;&gt;
      &lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.time-for-kids.de/websitetest/index.php&quot;&gt;&lt;img height=&quot;109&quot; width=&quot;300&quot; border=&quot;1&quot; hspace=&quot;3&quot; vspace=&quot;3&quot; src=&quot;http://www.uhusnest.de/blog/media/juggerorg.gif&quot;&gt;
      &lt;/a&gt;
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;i&gt;Screenshots vom 21.9.2010, 09:25&lt;/i&gt;
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Und so sieht das dann im Browser aus, wenn man &amp;#252;ber ein gew&amp;#246;hnliches 
      Schul-WLAN online geht:
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;img height=&quot;292&quot; width=&quot;400&quot; hspace=&quot;3&quot; border=&quot;1&quot; src=&quot;http://www.uhusnest.de/blog/media/sperrungjuggerde.gif&quot;&gt;
      &lt;br clear=&quot;all&quot;&gt;
      &lt;br&gt;
      &lt;img height=&quot;292&quot; width=&quot;400&quot; hspace=&quot;3&quot; border=&quot;1&quot; src=&quot;http://www.uhusnest.de/blog/media/speerungjuggeraustralien.gif&quot;&gt;
      
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;i&gt;Screenshots vom 21.9.2010, 09:25&lt;/i&gt;
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Dieses Beispiel belegt die Gefahr, die in solchen Filterdiensten liegt. 
      Das Verfahren l&amp;#228;dt geradezu zu &amp;#252;bler Nachrede und Verleumdung ein; mit 
      wachsender Zahl von Dienstleistern dieser Art wird es immer schwerer, 
      nachzuforschen, ob beispielsweise eigene Webseiten in einer dieser 
      Listen geperrt sind, und eine Freischaltung bzw. Korrektur zu bewirken 
      kostet Zeit. Zudem darf es nicht sein, da&amp;#223; das Opfer einer Verleumdung 
      die Verantwortung f&amp;#252;r die Bereinigung dieser Verleumdung aufgeb&amp;#252;rdet 
      bekommt, nach dem Motto: &amp;quot;Schicken Sie uns doch einfach eine Mail!&amp;quot;. 
      Denn das Opfer wei&amp;#223; wahrscheinlich selber gar nichts davon oder erf&amp;#228;hrt 
      es irgendwann durch Zufall.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      In solchen F&amp;#228;llen zensiert nicht etwa der Staat, sondern Privatpersonen 
      respektive private Firmen nach Gutd&amp;#252;nken (oder Nachl&amp;#228;ssigkeit). Die 
      Schulen wiederum glauben sich auf derlei Listen verlassen zu k&amp;#246;nnen, und 
      schon haben wir Inhalte, die wegen Unwissen, B&amp;#246;swilligkeit oder 
      Mi&amp;#223;verst&amp;#228;ndnis als &amp;quot;nicht kindgerecht&amp;quot; gesperrt oder gar als halbseiden 
      gebrandmarkt werden. Eine Brandmarkung, die dann wiederum in andere 
      Suchdienste weiterwandern k&amp;#246;nnte, falls diese sich selber an der 
      Kennzeichnung des Dienstleisters orientieren.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      So kann die Veranwortung f&amp;#252;r ein kindgerechtes Internet nicht aussehen. 
      Die Firma habe ich um eine Stellungnahme gebeten.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      PS. Im &amp;#220;brigen wirkt der Name der Firma wie ein Anachronismus. W&amp;#252;rden 
      wir uns wirklich &amp;quot;Zeit f&amp;#252;r Kinder&amp;quot; nehmen und sie fit machen f&amp;#252;r die 
      Neuen Medien, br&amp;#228;uchten wir keine Filter von Drittanbietern.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;b&gt;Aktualisierung: &lt;/b&gt;Weder auf meine Nachfrage per Mail, noch auf 
      meine postalische Bitte um Stellungnahme hat die Firma bislang reagiert. 
      Daf&amp;#252;r ist jugger.org.au nun (3.11.2010) nur noch unter &amp;quot;Sport&amp;quot; gelistet. 
      Das ist aber nicht Kern der Kritik, ich erwarte weiterhin klare Aussagen 
      zum Vorgehen.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;b&gt;Aktualisierung: &lt;/b&gt;Die FSM ist angeschrieben mit Bitte um 
      Stellungnahme in dieser Sache.
    &lt;/p&gt;</description>
<link>http://www.uhusnest.de/blog/archives/09-01-2010_09-30-2010.shtml#2549</link>
<guid>http://www.uhusnest.de/blog/archives/09-01-2010_09-30-2010.shtml#2549</guid>

<category>Jugger</category>

<category>Owl content: Datenschutz</category>

<pubDate>Tue, 21 Sep 2010 07:49:26 +0200</pubDate>
</item>

<item>
<title>Buugle </title>
<description>&lt;p&gt;
      Zum Wochenanfang etwas Aufmunterndes: Verge&amp;#223;t Google Street View - wir 
      haben etwas Besseres!
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;object width=&quot;450&quot; height=&quot;278&quot;&gt;
      &lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube-nocookie.com/v/-CKbNE5ql0A?fs=1&amp;hl=de_DE&quot;&gt;
      &lt;/param&gt;
      &lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;
      &lt;/param&gt;
      &lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;
      &lt;/param&gt;
      &lt;embed src=&quot;http://www.youtube-nocookie.com/v/-CKbNE5ql0A?fs=1&amp;hl=de_DE&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; height=&quot;278&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;450&quot;&gt;
      &lt;/embed&gt;
      &lt;/object&gt;
      
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      (Wie ist das eigentlich mit SWIFT aus streng verfassungsrechtlicher 
      Sicht - Weitergabe von pers&amp;#246;nlichsten Daten der B&amp;#252;ger, die der Staat zu 
      sch&amp;#252;tzen hat, an Drittstaaten, vor denen der Staat seine B&amp;#252;rger auch 
      heute noch zu sch&amp;#252;tzen hat? Wird hier nicht jener omin&amp;#246;se Vertrag 
      verletzt, den ein jeder B&amp;#252;rger qua Geburt automatisch mit dem Staat 
      schlie&amp;#223;t? Das w&amp;#228;re interessant juristisch durchzudeklinieren.)
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      ... und weil es so sch&amp;#246;n ist, gleich noch eine Erkl&amp;#228;rung zu ACTA (via &lt;a href=&quot;http://www.netzpolitik.org/2010/animation-no-acta-stop-the-kraken/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;netzpolitik.org&lt;/a&gt;).
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;object height=&quot;278&quot; width=&quot;450&quot;&gt;
      &lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/qlFyoEKV0dE&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xd0d0d0&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1&quot;&gt;
      &lt;/param&gt;
      &lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;
      &lt;/param&gt;
      &lt;param name=&quot;allowScriptAccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;
      &lt;/param&gt;
      &lt;embed allowscriptaccess=&quot;always&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/v/qlFyoEKV0dE&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xd0d0d0&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; height=&quot;278&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;450&quot;&gt;
      &lt;/embed&gt;
      &lt;/object&gt;
    &lt;/p&gt;</description>
<link>http://www.uhusnest.de/blog/archives/09-01-2010_09-30-2010.shtml#2547</link>
<guid>http://www.uhusnest.de/blog/archives/09-01-2010_09-30-2010.shtml#2547</guid>

<category>Owl content: Datenschutz</category>

<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 03:11:36 +0200</pubDate>
</item>

<item>
<title>Über die Vertraulichkeit des E-Post-Briefes</title>
<description>&lt;p&gt;
      Zur Kenntnis, weil es eine gerade mit viel Tamtam durchs mediale Dorf 
      getriebene Sau ist:
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Der E-Post-Brief der Deutschen Post scheint zwar m&amp;#228;chtig zu gl&amp;#228;nzen, 
      jedoch nur einen begrenzten Goldanteil zu haben:
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;i&gt;&amp;quot;VVon einer regelm&amp;#228;&amp;#223;igen Kenntnisnahme eines E-POSTBRIEFS mit 
      elektronischer Zustellung durch den Privatkunden ist daher &lt;b&gt;sp&amp;#228;testens 
      am Werktag nach Eingang im Nutzerkonto &lt;/b&gt;auszugehen. [...] &lt;/i&gt;
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;i&gt;Falls der Ver&amp;#246;ffentlichung der Daten im Adressverzeichnis zugestimmt 
      wurde, k&amp;#246;nnen diese Angaben [...] an andere registrierte Gesch&amp;#228;ftskunden 
      / Versender auf Anfrage auch beauskunftet werden. Dabei nennt der 
      Gesch&amp;#228;ftskunde Name und Postanschrift des Empf&amp;#228;ngers. [Dann wird]die 
      E-POSTBRIEF Adresse des Empf&amp;#228;ngers [ermittelt] und [die Post] &lt;b&gt;teilt 
      sie dem Gesch&amp;#228;ftskunden mit&lt;/b&gt; [...] &lt;/i&gt;
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;i&gt;Folglich ist sie im Rahmen der engen gesetzlichen Vorgaben zur Abwehr 
      von Gefahren f&amp;#252;r die &amp;#246;ffentliche Sicherheit und Ordnung&lt;b&gt; zur 
      Herausgabe einer Nachricht&lt;/b&gt; &amp;#8211; ggf. unverschl&amp;#252;sselt &amp;#8211; vor allem an 
      Verfassungsschutzbeh&amp;#246;rden verpflichtet. [...] &lt;/i&gt;
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;i&gt;Es wird darauf hingewiesen, dass Daten, die in dem Nutzerkonto 
      gel&amp;#246;scht wurden, ggf. zun&amp;#228;chst nur gesperrt und dann erst &lt;b&gt;mit 
      zeitlicher Verz&amp;#246;gerung endg&amp;#252;ltig gel&amp;#246;scht &lt;/b&gt;werden.&amp;quot; &lt;/i&gt;
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;a href=&quot;http://gutjahr.biz/blog/2010/07/die-gelbe-gefahr/&quot;&gt;Ganzen 
      Beitrag lesen&lt;/a&gt;
    &lt;/p&gt;</description>
<link>http://www.uhusnest.de/blog/archives/07-01-2010_07-31-2010.shtml#2530</link>
<guid>http://www.uhusnest.de/blog/archives/07-01-2010_07-31-2010.shtml#2530</guid>

<category>Owl content: Datenschutz</category>

<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 03:53:20 +0200</pubDate>
</item>

<item>
<title>World of Warcraft: Wenn Sie nicht wollen, daß es bekannt wird, schreiben Sie es halt nicht ... oder so</title>
<description>&lt;p&gt;
      &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.uhusnest.de/owlcont.htm&quot; name=&quot;Owl content&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; align=&quot;right&quot; alt=&quot;Owl content&quot; vspace=&quot;5&quot; src=&quot;http://www.uhusnest.de/blog/media/owlcontent.gif&quot; hspace=&quot;5&quot;&gt;
      &lt;/a&gt;In der im Druck befindlichen Publikation &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.springer.com/psychology/child+%26+school+psychology/book/978-3-642-02511-2?detailsPage=authorsAndEditors&quot;&gt;Orte 
      der Wirklichkeit&amp;quot;&lt;/a&gt; (Springer Wissenschaft) geht es um die 
      Nutzung Neuer Medien, um die Risiken und nicht zuletzt um die Kompetenz 
      im Umgang mit eigenen Daten und Privatsph&amp;#228;re.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Von daher ist die neue Meldung besonders interessant: Das MMORPG &amp;quot;World 
      of Warcraft&amp;quot; stellt seine Diskussionsforen im Rahmen eines &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://eu.battle.net/realid/&quot;&gt;Freundschaftssystems&lt;/a&gt;&amp;quot; 
      auf Klarnamen um - das bedeutet, da&amp;#223; jeder den realen Vor- und Nachnamen 
      des Schreibenden lesen kann. Jeder kann also k&amp;#252;nftig herausfinden, wann 
      eine reale Person (wie Paulchen Hastdunichtgesehen, Charaktername -&lt;i&gt;Dragonsnightmare&lt;/i&gt;-) 
      welche Meinung im Forum der gigantischen Firma geschrieben hat. Zitat:
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;i&gt;&amp;quot;[Das System] wird dies zu einer besseren Umgebung in den Foren 
      f&amp;#252;hren, konstruktive Unterhaltungen f&amp;#246;rdern und die Blizzard Community 
      auf eine Art und Weise zusammen bringen, in der sie bisher nicht 
      verbunden war. [Zudem] ist es f&amp;#252;r uns sehr wichtig, eine neue und 
      innovative Umgebung f&amp;#252;r Online-Gaming zu schaffen, in der die soziale 
      Interaktion im Mittelpunkt steht und die Spielern den perfekten Ort 
      bietet, um langfristige und tiefgr&amp;#252;ndige Beziehungen aufzubauen.&amp;quot;&lt;/i&gt; 
      - &lt;a href=&quot;http://forums.wow-europe.com/thread.html?topicId=13816898570&amp;sid=3&amp;pageNo=1&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Das betrifft auch die bereits wegen seiner bef&amp;#252;rcheter DRM-Probleme 
      diskutierte Neuausgabe eines Klassikers, StarCraft II, und weitere 
      Spiele. Wie &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://blog.fefe.de/?ts=b2ca443e&quot;&gt;fefe 
      schreibt&lt;/a&gt;, steckt vermutlich das Verlangen nach der Teilhabe am 
      Erfolg &amp;quot;Sozialer Netzwerke&amp;quot; hinter den Bestrebungen.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Nun, vermutlich wird das World of Warcraft-Spieler nicht st&amp;#246;ren - wenn 
      doch, und wenn sie also auf freie Foren ohne Identit&amp;#228;tsver&amp;#246;ffentlichung 
      ausweichen sollten, w&amp;#228;re es immerhin ein Zeichen f&amp;#252;r eher unerwartet 
      hohes Problembewu&amp;#223;tsein. Wobei wohl jemand, der glaubt, seine 
      Online-Spielaktivit&amp;#228;t w&amp;#252;rde von dem Unternehmen nicht mit seinem 
      Klarnamen gespeichert und gegebenenfalls auch genutzt werden, eher naiv 
      zu nennen sein d&amp;#252;rfte.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Personaler gro&amp;#223;er Unternehmen d&amp;#252;rften sich jedenfalls auf wundersch&amp;#246;ne 
      lange Gesichter der k&amp;#252;nftigen Bewerber freuen - &lt;i&gt;&amp;quot;Ah, Sie sind 
      also der gro&amp;#223;e Gewinn f&amp;#252;r unser Unternehmen. Toll. Und Ausdauer haben 
      Sie wirklich. Wie ich sehe schreiben Sie ja auch noch um drei Uhr fr&amp;#252;h 
      Beitr&amp;#228;ge mit f&amp;#252;nf Ausrufezeichen - da waren Sie ja m&amp;#228;chtig sauer, was?, 
      haha ... ach wei&amp;#223;t du, mein Junge, davon m&amp;#246;chte unsere Firma dich auch 
      gar nicht abhalten. Wiedersehen.&amp;quot;&lt;/i&gt;
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;b&gt;Nachtrag:&lt;/b&gt; Einige Benutzer &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/digital/aufregung-um-online-rollenspiel-namenskrieg-bei-world-of-warcraft-1.972148-2&quot;&gt;wehren 
      sich auf ihre Art&lt;/a&gt;: Sie vber&amp;#246;ffentlichen Adresse, Telefon, Lebenslauf 
      und Bilder vom Hauseingang von Mitarbeitern, die die Sache engek&amp;#252;ndigt 
      haben. &lt;i&gt;
&lt;/i&gt;    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      
    &lt;/p&gt;
    &lt;div class=&quot;techtags&quot;&gt;
      Tech Tags: &lt;a href=&quot;http://technorati.com/tag/owl-content&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; alt=&quot; &quot; style=&quot;margin-left: 0; border: 0&quot; src=&quot;http://static.technorati.com/static/img/pub/icon-utag-16x13.png?tag=jugger&quot;&gt;owl-content&lt;/a&gt;
    &lt;/div&gt;</description>
<link>http://www.uhusnest.de/blog/archives/07-01-2010_07-31-2010.shtml#2519</link>
<guid>http://www.uhusnest.de/blog/archives/07-01-2010_07-31-2010.shtml#2519</guid>

<category>Owl content: Datenschutz</category>

<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 07:06:08 +0200</pubDate>
</item>

<item>
<title>Alle Deine Bilder gehören Facebook und Co. ... </title>
<description>&lt;p&gt;
      Die &amp;#220;berschrift ist nat&amp;#252;rlich provokant gemeint. Tats&amp;#228;chlich hat 
      Facebook sich die Nutzungsrechte an den Bildern (auch den Nutzerbildern) 
      gesichert, die dort hochgeladen werden:
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;i&gt;&amp;quot;Vor allem Facebook, MySpace und LinkedIn bieten den Nutzern wenig 
      Rechte, genehmigen sich selbst aber in vielen F&amp;#228;llen das Recht, Daten an 
      Dritte weiterzugeben, ohne den Zweck zu nennen. Bei Facebook geben die 
      Nutzer zudem die Urheberechte [sic] an allen Inhalten, die sie auf der 
      Seite posten, ab - also auch die von Profilbildern oder Partyfotos. Die 
      getesteten VZ-Seiten belassen die Verwertungsrechte beim Nutzer&amp;quot;, &lt;/i&gt;
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/computer/806/506971/text/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hei&amp;#223;t 
      es in einer ganz guten &amp;#220;bersicht in der S&amp;#252;ddeutschen&lt;/a&gt;. Das 
      ist zwar nicht neu, jedoch noch lange nicht ins Bewu&amp;#223;tsein der 
      &amp;#214;ffentlichkeit gelangt.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Der Artikel beruht auf den Ergebnissen einer aktuellen &lt;a href=&quot;http://www.test.de/presse/pressemitteilungen/Datenschutz-bei-sozialen-Netzwerken-Gravierende-Maengel-bei-Facebook-Stayfriends-und-Co-1856132-2856132/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Untersuchung 
      von Stiftung Warentest&lt;/a&gt;, die die AGB von Facebook zitiert:&lt;br&gt;&lt;i&gt;&amp;#8222;Du 
      gibst uns eine nicht-exklusive, &amp;#252;bertragbare, unterlizenzierbare, 
      unentgeltliche, weltweite Lizenz f&amp;#252;r die Nutzung jeglicher IP-Inhalte, 
      die du auf oder im Zusammenhang mit Facebook postest.&amp;#8220;&lt;/i&gt;
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Und bei Myspace ist bei Anmeldung anzuhaken:&lt;br&gt;&lt;i&gt;&amp;quot;Du erkl&amp;#228;rst dich 
      einverstanden, dass deine pers&amp;#246;nlichen Daten in die USA &amp;#252;bertragen 
      werden und dort dem Gesetz der USA unterliegen. Die in den USA g&amp;#252;ltigen 
      Datenschutzrichtlinien k&amp;#246;nnen sich von denen deines Landes 
      unterscheiden.&amp;quot; - &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://anonymouse.org/cgi-bin/anon-www_de.cgi/http://signups.myspace.com/index.cfm?fuseaction=signup&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;MySpace 
      Registrierung&lt;/a&gt;
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;b&gt;Nachtrag:&lt;/b&gt; Gerade hat Facebook eine weitere interessante Sache 
      angek&amp;#252;ndigt: Geplante &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Facebook-will-Nutzerdaten-automatisch-weitergeben-965524.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;automatische 
      Daten&amp;#252;bermittlung an Partnerfirmen&lt;/a&gt;: &lt;i&gt;&amp;quot;Die Daten&amp;#252;bermittlung 
      findet automatisch statt, wenn ein Nutzer die jeweilige Website besucht, 
      w&amp;#228;hrend er noch bei Facebook angemeldet ist.&amp;quot; &lt;/i&gt;&lt;br&gt;Siehe 
      auch &lt;a href=&quot;http://futurezone.orf.at/stories/1643276/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Futurezone&lt;/a&gt;: 
      &lt;i&gt;&amp;quot;Facebook verteidigt Datenweitergabe an Dritte&amp;quot;&lt;/i&gt;
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;b&gt;Nachtrag II:&lt;/b&gt; Alle, auch privat geschaltete Mailadressen sind bei 
      Facebook kurzzeitig einsehbar gewesen: &lt;i&gt;&amp;quot;Auf Grund eines Fehlers waren 
      in der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch alle Mailadressen, die bei 
      Facebook angegeben sind, f&amp;#252;r eine halbe Stunde lang sichtbar.&amp;quot; &lt;/i&gt;- 
      &lt;a href=&quot;http://www.taz.de/1/netz/netzkultur/artikel/1/350-400-millionen-mailadressen/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;mehr&lt;/a&gt; 
       
    &lt;/p&gt;</description>
<link>http://www.uhusnest.de/blog/archives/03-01-2010_03-31-2010.shtml#2442</link>
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<category>Owl content: Datenschutz</category>

<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 07:10:45 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Petition gegen ELENA-Überwachung</title>
<description>&lt;p&gt;
      &lt;a href=&quot;http://www.uhusnest.de/owlcont.htm&quot; target=&quot;_blank&quot; name=&quot;Owl content&quot;&gt;&lt;img align=&quot;right&quot; alt=&quot;Owl content&quot; border=&quot;0&quot; vspace=&quot;5&quot; hspace=&quot;5&quot; src=&quot;http://www.uhusnest.de/blog/media/owlcontent.gif&quot;&gt;
      &lt;/a&gt;Arbeitnehmer/innen, Beamtinnen und Beamte, Soldat/innen und 
      Richter/innen, die Einw&amp;#228;nde dagegen haben, da&amp;#223; ihr 
      politisch-gewerkschaftlcihes Engagement, ihre Fehlzeiten und so vieles 
      mehr zentral gespeichert werden sollen;&lt;br&gt;und dem gro&amp;#223;en Versprechen, 
      diese sensiblen Daten w&amp;#252;rden selbstverst&amp;#228;ndlich sicher verwahrt und 
      vertraulich behandelt (eine Farce, wie F&amp;#228;lle von Datenklau und 
      Schlamperei in der Vergangenheit &amp;#246;fters bewiesen haben) nicht blind 
      vertrauen;&lt;br&gt;haben die M&amp;#246;glichkeit, sich &lt;a href=&quot;https://petition.foebud.org/ELENA&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;an 
      einer Verfassungsbeschwerde gegen den &amp;#8220;Elektronischen Entgeltnachweis&amp;#8221; 
      ELENA zu beteiligen&lt;/a&gt;.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Es geht schnell, ist unkompliziert, aber ungemein wichtig.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p align=&quot;center&quot;&gt;
      &lt;object height=&quot;295&quot; width=&quot;480&quot;&gt;
      &lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube-nocookie.com/v/OMFBuHsKXb0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;&quot;&gt;
      &lt;/param&gt;
      &lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;
      &lt;/param&gt;
      &lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;
      &lt;/param&gt;
      &lt;embed type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; height=&quot;295&quot; width=&quot;480&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; src=&quot;http://www.youtube-nocookie.com/v/OMFBuHsKXb0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;&quot;&gt;
      &lt;/embed&gt;
      &lt;/object&gt;
    &lt;/p&gt;</description>
<link>http://www.uhusnest.de/blog/archives/03-01-2010_03-31-2010.shtml#2436</link>
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<category>Owl content: Datenschutz</category>

<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 08:32:33 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Ein Tag zum Feiern</title>
<description>&lt;p&gt;
      Die &lt;a href=&quot;http://www.netzpolitik.org/2010/kommentar-zum-vorratsdatenspeicherungs-urteil/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Entscheidung 
      des Bundesverfassungsgerichts&lt;/a&gt; gestern darf gefeiert werden: Ein 
      Generalverdacht gegen alle B&amp;#252;rgerinnen und B&amp;#252;rger widerspricht, &lt;a href=&quot;http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/03/02/vorratsdatenspeicherung-grundgesetzwidrig/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;wenigstens 
      in der formulierten Form&lt;/a&gt;, unserer freiheitlich-demokratischen 
      Grundordnung. Und noch dazu m&amp;#252;ssen die aufgrund der Vorschrift 
      gespeicherten Daten unverz&amp;#252;glich gel&amp;#246;scht werden, was einer z&amp;#252;nftigen 
      Maulschelle gleichkommt.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Allerdings gibt es durchaus ein mulmiges Gef&amp;#252;hl bei der ganzen Sache: Es 
      ist nicht das erste Mal, da&amp;#223; diese Instanz unsere Herrschenden mit dem 
      Rohrstock darauf hinweisen mu&amp;#223;, die Grundrechte zu achten. Das ist 
      bedenklich.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Dennoch, zur Feier des Tages etwas &lt;a href=&quot;http://www.schockwellenreiter.de/blog/2010/03/02/this-too-shall-pass/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Unterhaltung&lt;/a&gt;!
    &lt;/p&gt;
    &lt;p align=&quot;center&quot;&gt;
      &lt;object width=&quot;453&quot; height=&quot;272&quot;&gt;
      &lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube-nocookie.com/v/qybUFnY7Y8w&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&quot;&gt;
      &lt;/param&gt;
      &lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;
      &lt;/param&gt;
      &lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;
      &lt;/param&gt;
      &lt;embed width=&quot;453&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; height=&quot;272&quot; src=&quot;http://www.youtube-nocookie.com/v/qybUFnY7Y8w&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot;&gt;
      &lt;/embed&gt;
      &lt;/object&gt;
    &lt;/p&gt;</description>
<link>http://www.uhusnest.de/blog/archives/03-01-2010_03-31-2010.shtml#2429</link>
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<category>Owl content: Datenschutz</category>

<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 07:08:40 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Indizierung und Sperrung von Internetseiten - Öffentliche Anhörung des Petitionsausschusses</title>
<description>&lt;p&gt;
      Die Vortragende argumentiert durchaus kompetent. Schade nur, da&amp;#223; sie so 
      unsicher wirkt und sich immer wieder Bl&amp;#246;&amp;#223;en gibt, die sie als 
      unprofessionell und unsicher erscheinen lassen.&lt;br&gt;Da&amp;#223; die CDU dies zu 
      einem Versuch nutzt, mit einem gezielten rhetorischen Florettstich das 
      Ganze zu sprengen, war da nat&amp;#252;rlich fast schon zu erwarten.&lt;br&gt;
    &lt;/p&gt;
    &lt;p align=&quot;center&quot;&gt;
      &lt;object width=&quot;400&quot; height=&quot;255&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; data=&quot;http://webtv.bundestag.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf&quot; style=&quot;height: 255px; width: 400px&quot; id=&quot;showIt&quot;&gt;
      &lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://webtv.bundestag.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf&quot;&gt;
      &lt;param name=&quot;menu&quot; value=&quot;true&quot;&gt;
      &lt;param name=&quot;quality&quot; value=&quot;high&quot;&gt;
      &lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;opaque&quot;&gt;
      &lt;param name=&quot;swliveconnect&quot; value=&quot;true&quot;&gt;
      &lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;
      &lt;param name=&quot;scalemode&quot; value=&quot;showall&quot;&gt;
      &lt;param name=&quot;allowfullscreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;
      &lt;param name=&quot;flashvars&quot; value=&quot;plugin_version=9.0.115&amp;bandwidth=514&amp;xasxTemplate=xasx_od.xml&amp;autoPlay=false&amp;skin=od_embed_ext&amp;application=144277506&amp;playerLink=http://webtv.bundestag.de/iptv/player/macros/_x_s-144277506/od_player.html&amp;baseUrl=http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/player/macros&amp;params=?r=r$contentId=506559$singleton=true$forcedWidth=400$forcedHeight=225$keepVideoAspectRatio=true&amp;language=de&quot;&gt;
      &lt;/object&gt;
    &lt;/p&gt;</description>
<link>http://www.uhusnest.de/blog/archives/02-01-2010_02-28-2010.shtml#2424</link>
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<category>Owl content: Datenschutz</category>

<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 07:12:42 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Sitzblockade gegen Google Street View-Wagen?</title>
<description>&lt;p&gt;
  &lt;a href=&quot;http://www.metaowl.de&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; vspace=&quot;5&quot; alt=&quot;Owl content - Wachsam wie eine Eule!&quot; align=&quot;right&quot; src=&quot;http://www.uhusnest.de/blog/media/owlcont_eye.gif&quot; hspace=&quot;5&quot; width=&quot;33&quot; height=&quot;21&quot;&gt;
  &lt;/a&gt;Das w&amp;#228;re doch mal eine gute Idee, nicht wahr? Wie sonst soll derlei 
  aufgehalten und &amp;#214;ffentlichkeit sensibilisiert werden? Die Route der 
  &amp;quot;Street Cars&amp;quot; wird ja teilweise &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.netzpolitik.org/2010/google-streetcar-zurueck-ueberwachen/&quot;&gt;schon 
  verfolgt&lt;/a&gt;.
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;

&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/cUyZVEaNXx8&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowScriptAccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/cUyZVEaNXx8&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; allowScriptAccess=&quot;always&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;
  &lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;
  &lt;param value=&quot;http://www.youtube.com/v/mf6FTwXKiYU&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1&quot; name=&quot;movie&quot;&gt;
  &lt;/param&gt;
  &lt;param value=&quot;true&quot; name=&quot;allowFullScreen&quot;&gt;
  &lt;/param&gt;
  &lt;param value=&quot;always&quot; name=&quot;allowScriptAccess&quot;&gt;
  &lt;/param&gt;
  &lt;embed allowscriptaccess=&quot;always&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/v/mf6FTwXKiYU&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1&quot; width=&quot;425&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; height=&quot;344&quot;&gt;
  &lt;/embed&gt;
  &lt;/object&gt;
  
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;b&gt;Nachtrag:&lt;/b&gt; Das Google-Auto war &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://fffff.at/google-street-view-car/&quot;&gt;wohl 
  ein Geflunker&lt;/a&gt;. Und ein Sack Reis f&amp;#228;llt um: &amp;#196;ndern tut dies an der 
  Sachlage nichts. Die Meldung des K&amp;#252;nstlerprojekts war nicht nur absolut 
  nachvollziehbar und technisch m&amp;#246;glich. Google View-Wagen fahren 
  tats&amp;#228;chlich durch die Lande und machen ihre Aufnahmen, das Problem ist 
  real. In sofern ist es nicht ausschlaggebend, ob das oben getrackte Auto 
  von Google stammt oder nicht. Vielmehr w&amp;#228;re es - theoretisch - 
  sinnf&amp;#228;lliger gewesen, ein echtes Google-Auto zu verfolgen. Doch immerhin 
  lenkt die Kunstaktion Aufmerksamkeit auf die Sache. In dem Sinne: Mehr 
  davon!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Tech Tags: &lt;a rel=&quot;tag&quot; href=&quot;http://technorati.com/tag/owl-content&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border: 0; margin-left: 0&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot; &quot; src=&quot;http://static.technorati.com/static/img/pub/icon-utag-16x13.png?tag=jugger&quot;&gt;owl-content&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;</description>
<link>http://www.uhusnest.de/blog/archives/02-01-2010_02-28-2010.shtml#2415</link>
<guid>http://www.uhusnest.de/blog/archives/02-01-2010_02-28-2010.shtml#2415</guid>

<category>Owl content: Datenschutz</category>

<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 17:51:38 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Top-Feature: Öffentliche Videoüberwachung im Mitte-Café</title>
<description>&lt;p&gt;
  &lt;a href=&quot;http://www.metaowl.de&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;5&quot; alt=&quot;Owl content - Wachsam wie eine Eule!&quot; src=&quot;http://www.uhusnest.de/blog/media/owlcont_eye.gif&quot; height=&quot;21&quot; width=&quot;33&quot; border=&quot;0&quot; align=&quot;right&quot; vspace=&quot;5&quot;&gt;
  &lt;/a&gt;Vermutlich ein mittlerweile alter Hut, aber im Caf&amp;#233; &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://barcomis.de/&quot;&gt;Barcomis&lt;/a&gt; 
  in Mitte wird eine wohl w&amp;#228;hrend der &amp;#214;ffnungszeiten aktive &amp;quot;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://barcomis.dyndns.org/view/index.shtml&quot;&gt;Live-Cam&lt;/a&gt;&amp;quot; 
  angeboten, &amp;#252;ber die man die R&amp;#228;umlichkeiten des Caf&amp;#233;s bewundern kann - 
  und auch gleich sieht, wer denn gerade mit wem Kaffee trinkt. Wie in den 
  folgenden Bildzitaten zu sehen, ist die Webcam bei vollem wie leererem 
  Hause aktiv, und es sind einige G&amp;#228;ste durchaus gut erkennbar (die 
  Screenshots sind zudem stark verkleinert; der Unsch&amp;#228;rfeeffekt bei der 
  Dame im Vordergrund oben ist Bewegungsunsch&amp;#228;rfe). Mit Googles 
  angek&amp;#252;ndigtem Gesichtserkennungs-Feature k&amp;#246;nnten sie dann irgendwann 
  auch direkt und namentlich identifizierbar werden.
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;
  &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://barcomis.dyndns.org/view/index.shtml&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;3&quot; src=&quot;http://www.uhusnest.de/blog/media/cafelivecam-1.jpg&quot; height=&quot;272&quot; width=&quot;350&quot; border=&quot;0&quot; vspace=&quot;3&quot;&gt;
  &lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;
  &lt;i&gt;Hauseigene Webcam, zu der das Caf&amp;#233; von seiner Webseite aus verlinkt. &lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;Am 
  Dienstag ist es zwar noch recht leer, aber warum gehen die anwesenden 
  G&amp;#228;ste nicht ihrer Arbeit nach? Haben sie keine? Sind sie etwa 
  krankgeschrieben? Fragen &amp;#252;ber Fragen.&lt;/i&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;
  &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://barcomis.dyndns.org/view/index.shtml&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;3&quot; src=&quot;http://www.uhusnest.de/blog/media/cafelivecam2-1.jpg&quot; height=&quot;312&quot; width=&quot;350&quot; border=&quot;0&quot; vspace=&quot;3&quot;&gt;
  &lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;
  &lt;i&gt;Und wer trifft sich am Sonntag Mittag mit wem? &lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;Ob den 
  Abgebildeten sich wohl wirklich bewu&amp;#223;t ist, da&amp;#223; sie gut erkennbar 
  beobachtet werden k&amp;#246;nnen?&lt;/i&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Die G&amp;#228;ste werden vermutlich mehr oder minder unbewusst irgend einer 
  kruden AGB zugestimmt haben, gem&amp;#228;&amp;#223; der ihre T&amp;#228;tigkeit innerhalb 
  Etablissements weltweit ausgestrahlt werden darf. Ein klarer Mangel ist 
  jedoch die Abwesenheit einer WC-LiveCam. Ach ja und Ton w&amp;#228;re nett!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Ein sch&amp;#246;ner Fall von &lt;i&gt;Lamm L&amp;#228;uft Begeistert Zur Schlachtbank&lt;/i&gt;. 
  Es ist zu bef&amp;#252;rchten, da&amp;#223; dieses Beispiel (weiter) Schule macht.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  Merke: Nur noch mit Sturmhaube ins Caf&amp;#233; gehen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;b&gt;Nachtrag:&lt;/b&gt; Zufall, am 28.1. &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.tagesschau.de/multimedia/video/sendungsbeitrag33498_res-.html&quot;&gt;kam 
  in den Tagesthemen ein Beitrag&lt;/a&gt; &amp;#252;ber das einfache &amp;quot;Abh&amp;#246;ren&amp;quot; bzw. 
  &amp;quot;-sehen&amp;quot; (auch mit Ton) von Sicherheitskameras in Apotheken und anderen 
  Gesch&amp;#228;ften. In diesem Falle hier ist es noch einfacher.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;b&gt;Bei der Gelegnheit:&lt;/b&gt; Ein Interview zum thema Privatheit im 
  Internet, Google Street view, Geichtserkennung dergleichen.
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/mf6FTwXKiYU&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowScriptAccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/mf6FTwXKiYU&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; allowScriptAccess=&quot;always&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  
&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;techtags&quot;&gt;
  Tech Tags: &lt;a rel=&quot;tag&quot; href=&quot;http://technorati.com/tag/owl-content&quot;&gt;&lt;img alt=&quot; &quot; src=&quot;http://static.technorati.com/static/img/pub/icon-utag-16x13.png?tag=jugger&quot; border=&quot;0&quot; style=&quot;border: 0; margin-left: 0&quot;&gt;owl-content&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;</description>
<link>http://www.uhusnest.de/blog/archives/01-01-2010_01-31-2010.shtml#2404</link>
<guid>http://www.uhusnest.de/blog/archives/01-01-2010_01-31-2010.shtml#2404</guid>

<category>Owl content: Datenschutz</category>

<category>R84/Berlin</category>

<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 14:03:07 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Entwurf zum Jugendmedienschutz-Staatsvertrag: Totalschaden, auch für Weblog-Betreiber</title>
<description>&lt;p&gt;
      &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.uhusnest.de/owlcont.htm&quot; name=&quot;Owl content&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.uhusnest.de/blog/media/owlcontent.gif&quot; hspace=&quot;5&quot; border=&quot;0&quot; align=&quot;right&quot; vspace=&quot;5&quot; alt=&quot;Owl content&quot;&gt;
      &lt;/a&gt;Es mu&amp;#223; vorangeschickt werden, da&amp;#223; ich mir nicht sicher bin, ob das 
      Ganze ein sogenanntes &amp;quot;Fake&amp;quot; ist oder tats&amp;#228;chlich in dieser Form 
      vorliegt. Der mutma&amp;#223;liche &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://blog.odem.org/2010/01/12/Arbeitsentwurf-JMStV--Stand-2009-12-07.pdf&quot;&gt;Entwurf 
      f&amp;#252;r einen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag&lt;/a&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://ak-zensur.de/2010/01/jmstv-stellungnahme.html&quot;&gt;liest 
      sich jedenfalls wie ein Witz&lt;/a&gt;.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      So wird dort verlangt:
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;i&gt;&amp;quot;Ist eine entwicklungsbeeintr&amp;#228;chtigende Wirkung auf Kinder oder 
      Jugendliche unter 16 Jahren anzunehmen, muss die Sendung durch 
      akustische Zeichen angek&amp;#252;ndigt oder durch optische Mittel w&amp;#228;hrend der 
      gesamten Sendung als ungeeignet f&amp;#252;r die entsprechende Altersstufe 
      kenntlich gemacht werden.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br&gt;Sprich, wenn Sie das n&amp;#228;chste Mal 
      einen etwas drastischeren Krimi oder Actionfilm genie&amp;#223;en wollen, soll 
      dort die ganze Zeit ein Warnkennzeichen leuchten.&lt;br&gt;
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;a href=&quot;http://www.schockwellenreiter.de/blog/2010/01/25/das-ende-der-freien-kommunikation-im-internet/&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;4&quot; src=&quot;http://www.uhusnest.de/blog/media/fsk18.gif&quot; border=&quot;0&quot; align=&quot;right&quot; vspace=&quot;4&quot; width=&quot;100&quot; height=&quot;100&quot;&gt;
      &lt;/a&gt;Weblog- und Forenbetreiber m&amp;#252;ssten stets s&amp;#228;mtliche Inhalte auf eine 
      m&amp;#246;gliche Gef&amp;#228;hrdung hin kontrollieren, bewerten und ggf. l&amp;#246;schen:
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;i&gt;&amp;quot;Die Kennzeichnung von Angeboten, &lt;/i&gt;(...) (die) &lt;i&gt;nicht 
      vollst&amp;#228;ndig in den Verantwortungsbereich des Anbieters fallen, 
      insbesondere weil diese von Nutzern in das Angebot integriert werden 
      (...) setzt voraus, dass der Anbieter nachweist, dass die Einbeziehung 
      oder der Verbleib von Inhalten im Gesamtangebot verhindert wird, die 
      geeignet sind, die Entwicklung von j&amp;#252;ngeren Personen zu beeintr&amp;#228;chtigen. 
      Der Anbieter hat nachzuweisen, dass er ausreichende Schutzma&amp;#223;nahmen 
      ergriffen hat. Dieser Nachweis gilt als erbracht, wenn sich der Anbieter 
      dem Verhaltenskodex einer anerkannten Einrichtung der Freiwilligen 
      Selbstkontrolle unterwirft.&amp;quot;&lt;/i&gt;
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Man &amp;quot;unterwirft&amp;quot; sich einem Feind oder einem Despoten, nicht aber etwas, 
      das man achten will.&lt;br&gt;Noch viel schwerwiegender aber ist der Umstand, 
      da&amp;#223; man im Falle einer &amp;quot;Beeintr&amp;#228;chtigung&amp;quot; (auch schon bei 
      Beeintr&amp;#228;chtigung bis 6 Jahre, so scheint es)
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;i&gt;&amp;quot;durch technische oder sonstige Mittel die Wahrnehmung des Angebots 
      durch Kinder oder Jugendliche der betroffenen Altersstufe unm&amp;#246;glich 
      macht oder wesentlich erschwert oder&lt;br&gt;2. die Zeit, in der die Angebote 
      verbreitet oder zug&amp;#228;nglich gemacht werden, so w&amp;#228;hlt, dass Kinder oder 
      Jugendliche der betroffenen Altersstufe &amp;#252;blicherweise die Angebote nicht 
      wahrnehmen.&amp;quot;&lt;/i&gt;
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Wie immer das technisch gehen soll. Damit eine Zugriffssperre f&amp;#252;r 
      bestimmte Altersgruppen technisch umgesetzt werden kann, w&amp;#228;re der 
      n&amp;#228;chste Schritt die Einf&amp;#252;hrung eines Internet-Passes, der das Alter des 
      Benutzers verifiziert; dies wiederum w&amp;#228;re wohl nur m&amp;#246;glich durch 
      biometrische Identifizierung (Fingerabdruck, Gesichtsbild) bei 
      Benutzung. Vielleicht steckt das hinter solchen &amp;#220;berlegungen.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Das Ganze ist vollkommen absurd. Aber wahrscheinlich soll es nur als 
      Gr&amp;#252;ner Elefant dazu dienen, ansonsten undurchf&amp;#252;hrbare Beschr&amp;#228;nkungen als 
      &amp;quot;vergleichsweise nicht so schlimm&amp;quot; durchzudr&amp;#252;cken.&lt;br&gt;Oder 
      es ist wirklich eine F&amp;#228;lschung, die in sofern beachtlich w&amp;#228;re, als das 
      Vorgegebene unseren offensichtlich mit den Neuen Medien v&amp;#246;llig 
      &amp;#252;berforderten f&amp;#252;hrenden Damen und Herren vollkommen zuzutrauen ist.
    &lt;/p&gt;</description>
<link>http://www.uhusnest.de/blog/archives/01-01-2010_01-31-2010.shtml#2401</link>
<guid>http://www.uhusnest.de/blog/archives/01-01-2010_01-31-2010.shtml#2401</guid>

<category>Gewoelle</category>

<category>Owl content: Datenschutz</category>

<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 19:30:35 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Allgegenwärtige Gesichtserkennung: DIE ZEIT ruft zu Flashmobs vor Googles Serverzentren auf</title>
<description>&lt;p&gt;
      &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.uhusnest.de/owlcont.htm&quot; name=&quot;Owl content&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; vspace=&quot;5&quot; align=&quot;right&quot; hspace=&quot;5&quot; src=&quot;http://www.uhusnest.de/blog/media/owlcontent.gif&quot; alt=&quot;Owl content&quot;&gt;
      &lt;/a&gt;Die Firma Google m&amp;#246;chte in ihr Mobiltelefon Nexus eine Funktion 
      integrieren, die die automatische Gesichtserkennung und somit 
      Identifizierung von Passanten via Internet erm&amp;#246;glicht. Damit w&amp;#228;re - wenn 
      die Technik dann ausgereift sein wird - theoretisch jeder, jederzeit, 
      &amp;#252;berall pers&amp;#246;nlich erkennbar, dessen Foto irgendwo im Internet 
      gespeichert ist. Keine angenehme Vorstellung, zu der der Ausspruch des 
      Vorstandsvorsitzenden passt, &lt;i&gt;&amp;quot;Wenn es etwas gibt, von dem Sie nicht 
      wollen, da&amp;#223; es irgendjemand erf&amp;#228;hrt, sollten Sie es vielleicht gar nicht 
      erst tun.&amp;quot; (ZEIT Nr. 3 2010, S.1) -&lt;/i&gt; na dann Sieg Heil Kameraden.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Sehr erfreulich daher, da&amp;#223; &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.zeit.de/&quot;&gt;die 
      ZEIT&lt;/a&gt; dieses Thema Google und Gesichtserkennung auf Seite 1 gepackt 
      hat. Das ist weder technisch noch politisch neu, aber kommt durch die 
      Titelseite aus dem Eck der Datenschutz-B&amp;#252;rgerrechtsgruppen heraus in 
      eine breitere &amp;#214;ffentlichkeit. Gem&amp;#228;&amp;#223; dem Grundsatz, da&amp;#223; eine Demokratie 
      nur so stark ist wie ihre B&amp;#252;rger, wird dort gegen die geplante 
      allgegenw&amp;#228;rtige Gesichtserkennung zu Aktionen aufgerufen: &lt;i&gt;&amp;quot;Mit 
      Demonstrationen oder Flashmobs vor Googles geheimen Serverzentren.&amp;quot;&lt;/i&gt;
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Bleibt zu hoffen, das andere Zeitungen dem Beispiel folgen und 
      tats&amp;#228;chlich eine nachdr&amp;#252;ckliche gesellschaftliche Diskussion entsteht. 
      Wir sollten schlie&amp;#223;lich nicht gezwungen sein, alle mit Pappkisten auf 
      dem Kopf herumrennen zu m&amp;#252;ssen.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;b&gt;PS.&lt;/b&gt; Passend dazu: Der Mensch darf nicht zum reinen Datensatz 
      verkommen, soll aber eben dazu gemacht werden, &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E38A2F6DD0A734EB789AAD27EDE6F9A35~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot;&gt;schreibt 
      Frank Rieger (CCC) in der FAZ&lt;/a&gt;.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;b&gt;PPS.&lt;/b&gt; Und ELENA hat sich auch schon sch&amp;#246;n eingeschlichen. Also 
      jetzt seid alle brav, dann passiert Euch schon nichts. Sitz, 
      Arbeitnehmer.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p align=&quot;center&quot;&gt;
      &lt;object width=&quot;560&quot; height=&quot;340&quot;&gt;
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    &lt;/p&gt;</description>
<link>http://www.uhusnest.de/blog/archives/01-01-2010_01-31-2010.shtml#2393</link>
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<category>Owl content: Datenschutz</category>

<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 07:45:53 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Demokratie muß erarbeitet werden</title>
<description>&lt;p&gt;
      Wegen seiner Bedeutung und mangels Zeit erlaube ich mir &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.schockwellenreiter.de/blog/2010/01/16/demokratie-mus-erarbeitet-werden/&quot;&gt;den 
      Beitrag des Schockwellenreiters an dieser Stelle zu spiegeln&lt;/a&gt; (er ist 
      ja keine Redakteurin von der taz, hat zudem eine CC-Lizenz implementiert 
      und wird mich also nicht daf&amp;#252;r abmahnen.)&lt;br&gt;&lt;br&gt;
    &lt;/p&gt;
    &lt;center&gt;
      &lt;table bgcolor=&quot;#ffffcc&quot; border=&quot;1&quot; width=&quot;80%&quot;&gt;
        &lt;tr&gt;
          &lt;td&gt;
            &lt;p align=&quot;left&quot;&gt;
              &lt;a href=&quot;http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11702960/485072/Die-Betriebe-muessen-seit-Januar-die-Daten-ihrer.html&quot;&gt;Prignitzer 
              Unternehmer ruft zur Rebellion gegen Elena auf&lt;/a&gt;: An die 
              DDR-Staatssicherheit f&amp;#252;hlt sich &lt;a href=&quot;http://www.ziggel-konstruktion.de/&quot;&gt;Frank 
              Ziggel&lt;/a&gt; erinnert, wenn er den Fragenkatalog f&amp;#252;r den 
              Elektronischen Einkommensnachweis, kurz Elena, vor sich hat. 
              [So] mu&amp;#223; der Software-Entwickler etwa ausf&amp;#252;llen, wie oft [seine 
              Angestellten] sich krank gemeldet haben, warum sie die 
              Arbeitszeit reduziert haben und ob es eine Abmahnung gegeben 
              hat. &lt;i&gt;&amp;#187;Da wird ein Steckbrief verlangt&amp;#171;&lt;/i&gt; [...] 
              Und deshalb hat er sich entschlossen, Elena zu boykottieren. Ihm 
              droht nun ein Bu&amp;#223;geld von bis zu 25.000 Euro, aber das will er 
              in Kauf nehmen. &lt;i&gt;&amp;#187;Demokratie mu&amp;#223; erarbeitet werden&amp;#171;&lt;/i&gt;, 
              sagt er. &lt;i&gt;[&lt;a href=&quot;http://www.maerkischeallgemeine.de/&quot;&gt;M&amp;#228;rkische 
              Allgemeine&lt;/a&gt;]&lt;/i&gt;
            &lt;/p&gt;
          &lt;/td&gt;
        &lt;/tr&gt;
      &lt;/table&gt;
    &lt;/center&gt;</description>
<link>http://www.uhusnest.de/blog/archives/01-01-2010_01-31-2010.shtml#2392</link>
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<category>Owl content: Datenschutz</category>

<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 07:53:15 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Dein privates Nacktfoto beim Amt Deines Vertrauens</title>
<description>&lt;p&gt;
      Von wegen die sogenannten &amp;quot;Nacktscanner&amp;quot; k&amp;#246;nnten keine Bilder von ihren 
      pikanten Aufnahmen speichern und versenden. &lt;a href=&quot;http://www.wired.com/threatlevel/2010/01/airport-scanners/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nat&amp;#252;rlich 
      k&amp;#246;nnen sie&lt;/a&gt; (und nun tische bitte niemand die M&amp;#228;r davon auf, 
      &amp;#196;mter und schlechtbezahlte private Sicherheitsleute w&amp;#252;&amp;#223;ten pers&amp;#246;nliche 
      Daten wirklich zuverl&amp;#228;ssig und kompetent zu sch&amp;#252;tzen. Selbst Polizisten &lt;a href=&quot;http://www.netzpolitik.org/2010/aus-dem-inneren-eines-ueberwachungsstaates/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;verkaufen 
      ja schon mal Abh&amp;#246;rprotokolle an Zeitungen&lt;/a&gt; - am Rande bemerkt 
      dort ein sehr interessantes Feature des DLF &amp;#252;ber gegenw&amp;#228;rtige 
      &amp;#220;berwachungsma&amp;#223;nahmen &amp;#225; la &amp;quot;Das Leben der anderen&amp;quot; - immerhin rund &lt;i&gt;1 
      Millionen B&amp;#252;rger im Jahr&lt;/i&gt; werden angeblich pro Jahr wenigstens 
      kurz abgeh&amp;#246;rt; es beginnt sich der &amp;#220;berwachungsapparat innerhalb unser 
      Demokratie zu verselbstst&amp;#228;ndigen).
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Hilft vermutlich der Terrorbek&amp;#228;mpfung, k&amp;#246;nnte aber auch den tristen 
      Alltag diverser Arbeitgeber bei Bewerbungsgespr&amp;#228;chen vers&amp;#252;&amp;#223;en - mensch, 
      Sie haben doch ein ganz hei&amp;#223;es Piercing da unter ihrem schicken Kost&amp;#252;m! 
      Sie haben den Job.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;b&gt;PS. &lt;/b&gt;Die Kontrollen sind ohnehin sinnlos, solange man &lt;a href=&quot;http://www.netzpolitik.org/2010/kontraste-sicherheitsrisiko-an-deutschen-flughaefen/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;mit 
      einem simplen RFID-Chip in die Hochsicherheitsbereiche ders Frankfurter 
      und anderer Flugh&amp;#228;fen&lt;/a&gt; hineinkommt. Technikvertrauen ist schon 
      eine sch&amp;#246;ne Sache. Erstaunlich &amp;#252;brigens, da&amp;#223; die Nichtbehebung der 
      erwiesenen Unsicherheit durch den Flughafenbetreiber einfach geduldet 
      wird und nicht die Polizei sofort die Sache in die Hand genommen hat. 
      Sonst ist man mit dem Generalschl&amp;#252;ssel &lt;i&gt;&amp;quot;Gef&amp;#228;hrdung der 
      &amp;#246;ffentlichen Sicherheit&amp;quot;&lt;/i&gt; wesentlich schneller bei der 
      Hand. Das, Herr Sch&amp;#228;uble, ist der wahre zahnlose Tiger Staat.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;b&gt;Nachtrag:&lt;/b&gt; In Gro&amp;#223;britannien hat man wie gewohnt die Nase vorn: 
      Dort d&amp;#252;rfen die Nacktscanner, bei denen auch der Genitalbereich gut zu 
      erkennen ist, &lt;a href=&quot;http://www.guardian.co.uk/politics/2010/jan/04/new-scanners-child-porn-laws&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;nicht 
      f&amp;#252;r Minderj&amp;#228;hrige benutzt werden &lt;/a&gt;- wegen 
      Kinderpornographie: &lt;i&gt;&amp;quot;Ministers now face having to exempt under 18s 
      from the scans or face the delays of introducing new legislation to 
      ensure airport security staff do not commit offences under child 
      pornography laws.&amp;quot;&lt;/i&gt;
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;b&gt;Nachtrag II: &lt;/b&gt;So, nun ist die ohnehin l&amp;#228;cherliche M&amp;#228;r von den 
      nichtspeicherbaren Nackbildern aus dem Flughaenscanner auch ein f&amp;#252;r alle 
      Mal widerlegt: Denn - wo sonst - Homeland Security hat seine eigene 
      Pin-Up-Sammlung angelegt, in der &lt;a href=&quot;http://epic.org/2010/04/epic-v-homeland-security-gover.html&quot;&gt;die 
      Photos von rund 2.000 Flugpassagieren liegen sollen&lt;/a&gt;. Nackte 
      nat&amp;#252;rlich. Falls es mal jemanden zu erpressen gilt, vielleicht, oder 
      vielleicht weil anstelle von Coprophilen in jener Beh&amp;#246;rde die neuen 
      Scanophilen arbeiten, wer wei&amp;#223; das schon.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;b&gt;Nachtrag III: &lt;/b&gt;Erstaunlich, wie gut sich unspeicherbare Bilder im 
      Internet wiederfinden. Beispielsweise bei &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://gizmodo.com/5690749/these-are-the-first-100-leaked-body-scans?skyline=true&amp;s=i&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;One 
      Hundred Naked Citizens: One Hundred Leaked Body Scans&lt;/a&gt;&amp;quot;. Staatlicher 
      Softcore mit freiwilligen Laiendarstellern vom Feinsten.  
    &lt;/p&gt;</description>
<link>http://www.uhusnest.de/blog/archives/01-01-2010_01-31-2010.shtml#2391</link>
<guid>http://www.uhusnest.de/blog/archives/01-01-2010_01-31-2010.shtml#2391</guid>

<category>Owl content: Datenschutz</category>

<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 08:30:40 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Zum ersten Advent ein Vorabtürchen: Streikende-Erfassung mittels ELENA</title>
<description>&lt;p&gt;
      &lt;a name=&quot;Owl content&quot; href=&quot;http://www.uhusnest.de/owlcont.htm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img align=&quot;right&quot; border=&quot;0&quot; vspace=&quot;5&quot; src=&quot;http://www.uhusnest.de/blog/media/owlcontent.gif&quot; hspace=&quot;5&quot; alt=&quot;Owl content&quot;&gt;
      &lt;/a&gt;Ganz offiziell werden laut einem Bericht der S&amp;#252;ddeutschen Zeitung &lt;b&gt;ab 
      1.1.2010&lt;/b&gt; Streikende in der zentralen Datenbank ELENA erfasst werden:
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;i&gt;&amp;quot;Vom kommenden Jahr an m&amp;#252;ssen aufgrund eines neuen Gesetzes 
      Arbeitgeber s&amp;#228;mtliche Entgeltdaten ihrer Besch&amp;#228;ftigten digital an eine 
      zentrale Speicherstelle der Deutschen Rentenversicherung &amp;#252;bermitteln. 
      (...) Die Liste der Angaben, die Unternehmen &amp;#252;ber ihre Arbeitnehmer zu 
      machen haben, ist mehr als 40 Seiten lang. Und darin wird (...) in der 
      Rubrik &amp;quot;Fehlzeiten&amp;quot; auch nach einer Teilnahme an Streiks (gefragt). Oder 
      nach Abmahnungen und m&amp;#246;glichem Fehlverhalten.&amp;quot; - &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/top_news/2110813_Datenbank-Elena-Wer-streikt-wird-erfasst.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;S&amp;#252;ddeutsche 
      &lt;/a&gt;
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Arbeitgeber k&amp;#228;men an die Daten nicht heran, so wird versichert. 
      Angesichts der IT-Kompetenz vieler Beamter darf aber doch hinterfragt 
      werden, wie dieses hochinteressante zentrale Datenbankmonster von der 
      Deutschen Rentenversicherung vor unbefugtem Zugriff gesch&amp;#252;tzt werden 
      soll - denn wenn eine Datenbank Begehrlichkeiten weckt, dann diese. Und 
      ob die Zugriffsrechte nicht sukzessive auf andere Beh&amp;#246;rden ausgedehnt 
      werden, kann niemand vorhersagen. Ebenso interessant die Frage, ob die 
      Pflege dieser Datenbank an private Firmen vergeben werden wird.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Nun k&amp;#246;nnen die Gewerkschaften beweisen, wie viel Mumm noch in ihren 
      Knochen steckt.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;i&gt;Disclaimer: Obiges Zitat ist ein Zitat, was bedeutet, da&amp;#223; es nach den 
      Gepflogenheiten der Geschichtswissenschaft ein zitierter Text aus einer 
      Quelle ist, der mit Verweis auf diese Quelle ausgestattet wurde; da wir 
      im digitalen Zeitalter leben und dies ein digitales Medium ist, ist der 
      Verweis nicht in Klartextform, sondern als &amp;quot;Link&amp;quot; (=Verbindung zu einer 
      anderen Webseite, in diesem Falle der Quelle des Zitats, zu erkennen an 
      Unterstreichung, Farbabweichung oder auch an sich ver&amp;#228;ndernder 
      Mauszeigerform bei dar&amp;#252;berfahren mit dem Computer-Bedienungsmittel 
      &amp;quot;Maus&amp;quot;) vorgenommen worden, wie es wiederum den Gepflogenheiten des 
      Internets entspricht. Es dient der Zitierung einer pers&amp;#246;nlich nicht 
      verifizierten, deshalb in Ausz&amp;#252;gen zitierten Pressemeldung, auf die im 
      weiteren, selbst erstellten Inhalt Bezug genommen wird, nicht dem F&amp;#252;llen 
      mit fremden Inhalten, da es ein Zitat ist; dies nur als Marginalie f&amp;#252;r 
      merkw&amp;#252;rdige Personen mit Haken, die sich in Mittelpunkten 
      internationaler Skandale zu sehen w&amp;#228;hnen. &lt;/i&gt;
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;b&gt;Notiz am Rande:&lt;/b&gt; Das &lt;a href=&quot;http://twitpic.com/r6d03&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;neue 
      Logo des ZDF ist jetzt bekanntgeworden&lt;/a&gt;. Gl&amp;#252;ckwunsch, Koch.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;b&gt;Und noch eine:&lt;/b&gt; Unser durch und durch vertrauensw&amp;#252;rdiger Partner 
      USA &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/politik/ausland/2009-11/swift-datenaustausch-bank-eu-abkommen&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;darf 
      nun unser aller Bankdaten aussp&amp;#228;hen&lt;/a&gt;, mindestens (!) im Rahmen 
      der Zahlungsdaten des globalen Bankdienstleisters Swift (und das alles 
      dient selbstverst&amp;#228;ndlich, v&amp;#246;llig seri&amp;#246;s im Argument, der Terrorabwehr). 
      Selbstverst&amp;#228;ndlich gehen solche vertraulichen Daten auch niemals durch 
      Fahrl&amp;#228;ssigkeit oder Korruption auf Wanderschaft. Das ist nun wirklich 
      noch niemals vorgekommen.&lt;br&gt;Gab es nicht mal einen Grundsatz, da&amp;#223; der 
      Staat seine B&amp;#252;rger und deren Rechte prim&amp;#228;r vor &amp;#220;bergriffen durch andere 
      Staaten zu sch&amp;#252;tzen habe, anstatt sie an jene zu verkaufen? Nennen sich 
      derlei Handlungen also nicht auch ... Hochverrat?
    &lt;/p&gt;</description>
<link>http://www.uhusnest.de/blog/archives/11-01-2009_11-30-2009.shtml#2368</link>
<guid>http://www.uhusnest.de/blog/archives/11-01-2009_11-30-2009.shtml#2368</guid>

<category>Owl content: Datenschutz</category>

<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 06:52:22 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Wir wissen, was Du letzten Sommer gelesen hast</title>
<description>&lt;p&gt;
      &lt;a name=&quot;Owl content&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.uhusnest.de/owlcont.htm&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Owl content&quot; border=&quot;0&quot; src=&quot;http://www.uhusnest.de/blog/media/owlcontent.gif&quot; hspace=&quot;5&quot; align=&quot;right&quot; vspace=&quot;5&quot;&gt;
      &lt;/a&gt;Viele Nutzer vertrauen gro&amp;#223;en Online-H&amp;#228;ndlern wie Amazon oder ebay 
      ihre Kontodaten an, um Produkte bestellen zu k&amp;#246;nnen. Gro&amp;#223;e Shops m&amp;#252;ssten 
      ja sicher sein, so d&amp;#252;rfte die g&amp;#228;ngige Annahme lauten. M&amp;#246;gen die H&amp;#228;ndler 
      selber vielleicht die Bestell-Historie des Kunden f&amp;#252;r ihre Zwecke 
      nutzen, in die H&amp;#228;nde von Dritten werden diese h&amp;#246;chst aufschlu&amp;#223;reichen 
      Informationen ja nicht gelangen.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Mit dem &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.netzpolitik.org/2009/exklusiv-die-libri-shops-der-anderen/#more-9400&quot;&gt;Vorfall 
      bei Libri.de&lt;/a&gt; wird nun anschaulich illustriert, da&amp;#223; dem keineswegs so 
      ist. Auch die Daten gro&amp;#223;er Online-Shops k&amp;#246;nnen unter Umst&amp;#228;nden in 
      falsche H&amp;#228;nde geraten; und nicht einmal durch gro&amp;#223;angelegte 
      Hacker-Angriffe, sondern im aktuellen Falle durch simplen Login. Und 
      dieser Login erm&amp;#246;glichte Erstaunliches (kurz zuvor waren schon &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.netzpolitik.org/2009/exklusiv-die-buecher-der-anderen/&quot;&gt;500.000 
      Rechnungen zug&amp;#228;nglich gewesen&lt;/a&gt;):
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;i&gt;&amp;quot;Wir hatten Zugriff auf die kompletten Bestellstatistiken, die 
      Bestellhistorie, Beleghistorie und Kundenliste (&lt;b&gt;Mit Mail- und 
      Postadressen&lt;/b&gt;). Dazu h&amp;#228;tten wir die M&amp;#246;glichkeit gehabt, einen Shop 
      'zu &amp;#252;bernehmen', indem wir die Zugangs- und Kontaktdaten &amp;#228;ndern und 
      selbstverst&amp;#228;ndlich h&amp;#228;tten wir auch&lt;b&gt; gleich allen Kunden eine 
      Mail schicken k&amp;#246;nne&lt;/b&gt;n mit der Empfehlung eines '&amp;#228;hnlichen 
      Buches'. Dazu waren anscheinend Manipulationen der Bestell- und 
      Beleghistorie m&amp;#246;glich. Das waren also Shop f&amp;#252;r Shop s&amp;#228;mtliche bisher 
      digital angefallenen Daten des digitalen Vertriebs.&amp;quot;&lt;/i&gt; - &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.netzpolitik.org/2009/exklusiv-die-libri-shops-der-anderen/#more-9400&quot;&gt;weiterlesen&lt;/a&gt;
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      So viel zum Vertrauen in gro&amp;#223;e Online-Handelssysteme. Ein interessantes 
      Gedankenspiel, was geschehen w&amp;#252;rde, w&amp;#252;rde eine solche L&amp;#252;cke von 
      B&amp;#246;swilligen in gro&amp;#223;em Ma&amp;#223;stab und alles in zu einem kurzen Zeitpunkt 
      zugleich ausgenutzt werden. Lautsprachlich formuliert: &lt;i&gt;Bumm!&lt;/i&gt;
    &lt;/p&gt;</description>
<link>http://www.uhusnest.de/blog/archives/10-01-2009_10-31-2009.shtml#2352</link>
<guid>http://www.uhusnest.de/blog/archives/10-01-2009_10-31-2009.shtml#2352</guid>

<category>Owl content: Datenschutz</category>

<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 07:43:19 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Die Suppe wird serviert: Wiedervereinigung gespiegelt.</title>
<description>&lt;p resolver=&quot;NamedStyle:default {color=#000000,font-weight=normal,font-style=,name=default,font-family=Lucida Grande,FONT_ATTRIBUTE_KEY=javax.swing.plaf.FontUIResource[family=Lucida Grande,name=Lucida Grande,style=plain,size=13],font-size=4,}&quot; margin-top=&quot;0&quot;&gt;
      Zum Festtag der Wiedervereinigung wird die Wiedervereinigung nun 
      offiziell &lt;font color=&quot;#660000&quot;&gt;&lt;b&gt;wiederholt&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;! Nur 
      andersherum. Genau so liest sich die &lt;a href=&quot;http://www.daten-speicherung.de/index.php/bundesinnenministerium-plant-hochgeruesteten-sicherheitstaat/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Wunschliste 
      des Bundesinnenministeriums&lt;/a&gt;, wenn sie wirklich authentisch ist - was 
      aber zu befürchten ist, siehe &lt;a href=&quot;http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/mehr-macht-fuer-verfassungsschutz/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Beitrag 
      der taz&lt;/a&gt;. Unter anderem wird dort gefordert:
    &lt;/p&gt;
    &lt;ul&gt;
      &lt;li resolver=&quot;NamedStyle:default {color=#000000,font-weight=normal,font-style=,name=default,font-family=Lucida Grande,FONT_ATTRIBUTE_KEY=javax.swing.plaf.FontUIResource[family=Lucida Grande,name=Lucida Grande,style=plain,size=13],font-size=4,}&quot; margin-top=&quot;0&quot;&gt;
        Das verdeckte Durchsuchen und Überwachen von Computern 
        (Online-Durchsuchung, Quellen-Telekommunikationsüberwachung) soll 
        künftig (...) zur Ermittlung &lt;b&gt;wegen vergangener Straftaten&lt;/b&gt; 
        zugelassen werden.
      &lt;/li&gt;
      &lt;li resolver=&quot;NamedStyle:default {color=#000000,font-weight=normal,font-style=,name=default,font-family=Lucida Grande,FONT_ATTRIBUTE_KEY=javax.swing.plaf.FontUIResource[family=Lucida Grande,name=Lucida Grande,style=plain,size=13],font-size=4,}&quot; margin-top=&quot;0&quot;&gt;
        Künftig soll von jeder Person, die – schuldig oder nicht – von der 
        Polizei &lt;b&gt;erkennungsdienstlich&lt;/b&gt; behandelt wird, eine &lt;b&gt;DNA-Probe&lt;/b&gt; 
        genommen und aufbewahrt werden. Der Europäische Gerichtshof für 
        Menschenrechte hat eine vergleichbare Praxis in Großbritannien im 
        vergangenen Jahr für unzulässig erklärt.
      &lt;/li&gt;
      &lt;li resolver=&quot;NamedStyle:default {color=#000000,font-weight=normal,font-style=,name=default,font-family=Lucida Grande,FONT_ATTRIBUTE_KEY=javax.swing.plaf.FontUIResource[family=Lucida Grande,name=Lucida Grande,style=plain,size=13],font-size=4,}&quot; margin-top=&quot;0&quot;&gt;
        Das Bundeskriminalamt soll das Recht erhalten, Wohnungen&lt;b&gt; ohne 
        Kenntnis des Inhabers zu betreten&lt;/b&gt;, um vorhandene Computer zu 
        infiltrieren.
      &lt;/li&gt;
      &lt;li&gt;
        Die Polizei &lt;b&gt;(!)&lt;/b&gt; soll Zugriff auf Informationen über die Nutzung 
        des Internet (Surfprotokolle) und von Straßen (&lt;b&gt;Mautdaten&lt;/b&gt;) 
        erhalten.
      &lt;/li&gt;
      &lt;li&gt;
        In den Knoten der Telekommunikationsnetze sollen – wie in den USA – 
        Filter installiert werden, um unsere Kommunikation &lt;b&gt;nach bestimmten 
        Merkmalen zu durchsuchen&lt;/b&gt;.
      &lt;/li&gt;
      &lt;li&gt;
        Mitarbeiter und Zuträger von Geheimdiensten sollen&lt;font color=&quot;#660000&quot;&gt; 
        &lt;b&gt;straflos Straftaten begehen dürfen&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;, wenn dies 
        typischem Verhalten in der Szene, in der sie eingeschleust sind, 
        entspricht (das ist, mit Verlaub, m.E. Aufruf zum &amp;quot;Staatsverbrechen&amp;quot;. 
        Möchten Sie nun offiziell und mit staatlichem Segen vom Verdeckten 
        Ermittler bei der NPD die Zähne ausgeschlagen bekommen? Kein Problem. 
        Dies ließe sich dann auch dazu nutzen, um unangenehme Personen 
        indirekt auszuschalten, wenn man diesen Gedanken konsequent 
        weiterverfolgt).
      &lt;/li&gt;
    &lt;/ul&gt;
    &lt;p&gt;
      Die ehemalige Partei der Besserverdienenden, dann ehemalige Spaßpartei &lt;font color=&quot;#cccc00&quot;&gt;&lt;b&gt;FDP 
      &lt;/b&gt;&lt;/font&gt;wird vermutlich ein paar marginale Punkte und den einen oder 
      anderen grünen Elefanten anknabbern, um vollmundig ihren &amp;quot;massiven&amp;quot; 
      Protest verkünden zu können, aber die entscheidenden Punkte durchwinken. 
      Mein Mitgefühl gilt unserem Bundesverfassungsgericht, das hier wieder 
      einmal gegen Windmühlen antreten darf.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Und angesichts der Feierlichkeiten: Es ist vielleicht an der Zeit, den 
      Kern der alten, augenblicklich so hochgelobten Bürgerrechtsbewegung der 
      DDR zu reaktivieren. Nicht, weil die gegenwärtigen Zustände jenen in der 
      DDR gleichen würden, das tun sie keineswegs. Sondern weil jene 
      engagierten Bürger sensibilisiert sind. Sensibilisiert nämlich für die 
      Gefahren, die in dem Sicherheitsbestreben unserer Politik lauern. Aus 
      ihren eigenen Erfahrungen mit einem ausgereiften Überwachungsstaat 
      heraus werden sie die reale Wirkung der politischen Bestrebungen wohl 
      gut einschätzen können. Kanarienvögel tun in diesen Minen dringend Not.
    &lt;/p&gt;</description>
<link>http://www.uhusnest.de/blog/archives/10-01-2009_10-31-2009.shtml#2324</link>
<guid>http://www.uhusnest.de/blog/archives/10-01-2009_10-31-2009.shtml#2324</guid>

<category>Owl content: Datenschutz</category>

<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 07:46:47 +0200</pubDate>
</item>

<item>
<title>Vorsicht mit &quot;Sozialen Netzwerken&quot;: Mangelnde Datenlöschung zu befürchten</title>
<description>&lt;p&gt;
      Nicht weiter verwunderlich, aber wohl viel zu selten im Bewußtsein der 
      Nutzer ist, was &lt;a href=&quot;http://www.schneier.com/blog/archives/2009/09/file_deletion.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bruce 
      Schneier in seinem aktuellen Beitrag verdeutlicht&lt;/a&gt;: Daß Daten, die 
      man bei Facebook, Gmail und anderen Online-Diensten hinterlegt, sogar 
      aber wohl u.U. auch beim iPhone oder Kindle, nicht etwa gelöscht, 
      sondern häufig in Backup-System oder einfach nur mit Zugriffssperre 
      versehen weiterexistieren. Dies steht sogar teilweise in den AGBs 
      vermerkt:
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      &lt;i&gt;&amp;quot;As we move more of our data onto cloud computing platforms such as 
      Gmail and Facebook, and closed proprietary platforms such as the Kindle 
      and the iPhone, deleting data is much harder.&lt;br&gt;(...)  Sites like these 
      are more likely to make your data inaccessible than they are to 
      physically delete it. Facebook is a known culprit: actually deleting 
      your data from its servers requires a complicated procedure that may or 
      may not work. And even if you do manage to delete your data, copies are 
      certain to remain in the companies' backup systems. Gmail explicitly 
      says this in its privacy notice.&amp;quot;&lt;/i&gt; - &lt;a href=&quot;http://www.schneier.com/blog/archives/2009/09/file_deletion.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;mehr&lt;/a&gt;
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
      Wer also auf fremde Server setzt, sollte aufpassen, welche Informationen 
      er dort hinterlegt. Es kann die Bewerbung oder gar den Job kosten oder 
      geringstenfalls ein gerüttelt Maß an Spott  zeitigen. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Und 
      was Schneiders Erwähnung des iPhone betrifft, wird das 
      SMS-TAN-Verfahren, über &lt;a href=&quot;http://www.uhusnest.de/blog/archives/09-01-2009_09-30-2009.htm#2258&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;das 
      hier an anderer Stelle geschrieben wurde&lt;/a&gt;,  mit seiner 
      Verwendungsnennung um so interessanter.
    &lt;/p&gt;</description>
<link>http://www.uhusnest.de/blog/archives/09-01-2009_09-30-2009.shtml#2277</link>
<guid>http://www.uhusnest.de/blog/archives/09-01-2009_09-30-2009.shtml#2277</guid>

<category>Owl content: Datenschutz</category>

<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 07:53:58 +0200</pubDate>
</item>

</channel>
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