Irrtum "Generisches Maskulinum": Stattdessen Genus commune

"Gendern"? Ich bin Schriftsteller. Sprache ist für mich mehr als ein Werkzeug. Ich diskriminiere nicht, nur weil ich nicht scheinmoralischen Forderungen genüge -- zumal ich mich als Akademiker nicht sogenannten Erkenntnissen herbeigelogener und falsch zitierter Studien beugen darf. Männer haben auf das Standardgenus, die Oberbegriffe (missverständlich vulgo: "generisches Maskulinum") , keinen exklusiven Anspruch. Dieses schließt alle Menschen mit ein.

Von daher halte ich es mit Götz Aly: "[Das Standardgenus] diskriminiert meines Erachtens niemanden. [Die] Nennung der männlichen und weiblichen Formen [macht] die Sprache unbequem, sperrig und wenig elegant."1 

Stellungnahmen meinerseits: "Kernargumente der Gendersprache widerlegt mit Reichinneks 2-Minuten-Rede" (eigenes YouTube-Video); "Warum gendern? Kompromiss ist die Kunst" (rer. pol., 1/2024); "Gendern oder nicht? (Teil 1&2)" (Interview bei Themen-Radio); "Rezension Meineke, 'Studien zum generischen Maskulinum'" (Telepolis) u. v. m.

1)Aly, Götz: Wie konnte das geschehen? Deutschland 1933 bis 1945, Frankfurt a. M. 2025, S. 26 f. 

 

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