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06/03/10

Uhu gastiert wieder in Berlin

Ein Uhu wurde auf dem Dach des Märkischen Museums gesichtet (dafür kriegt sogar die MoPo einen Link). Respektlos allerdings die Bemerkung, er könne sich auch "selbstständig zu ernähren". Ja was denn sonst!

Guten Flug! Feier ordentlich ... und genieß die Sonne.

Dank an den Kollegen Frank für den Hinweis!

05/03/10

Qualität der Deutschen Universitäten

Nur eines von zahlreichen 404-Beispielen im Talar. So jemandem vertraut man auch gern den Umbau zu einem völlig neuen Studiensystem an.

Denk ich an Deutschland in der Nacht ...

03/03/10

Änderungen am Deutschen Jugger-Regelwerk stehen ab sofort zur Abstimmung

Jugger Es ist soweit. Die erste gemeinsame Abstimmung der rapide gewachsenen Jugger-Gemeinschaft über Änderungen am Jugger-Regelwerk steht an.
Nach einer längeren Phase des Themenvorschlägefindens und -diskutierens, wurden nun alle Formulierungen zusammengefasst und in einen Wahlzettel eingearbeitet. Neben formellen Änderungsvorschlägen wie der Bezeichnung des Regelwerks finden sich auch Punkte, die sehr großen Einfluss aufs Spielgeschehen haben können, wie das Verbieten bzw. Erlauben von Stechen mit allen Pompfen oder mehr oder weniger langen Strafenkatalogen.
Am 2. April schließt die Abstimmung. Danach wird das Deutsche Jugger-Regelwerk in Version 2.0 erscheinen.

Die Mail mit dem Wahlzettel (inline im Mailtext) und den dazugehörigen Formulierungen (PDF) ist an alle qualifizierten Teams versendet worden.
Bitte wägt sorgfältig ab, welchem Spruch Ihr Euere Stimme gebt! Das hat unmittelbare Auswirkungen auf die Turniere und Jugger allgemein! Leere Mailantworten oder komplett unangekreuzte Punkte gelten als Enthaltung (=keine Änderung) und zählen zur Wahlbeteiligung, die bei mindestens 3/4 der Teams liegen muß.

Danke an alle für Euere Beteiligung!

MD5 Checksum für das Formulierungs-PDF: 374d4610ec8263d029d11991210c8458

Besonderer Dank an Hahn von den Hobbiz für die Mühe der Austüftelung eines möglichst demokratischen, forenunabhängigen Wahlsystems und die Unterstützung im ganzen Regelabstimmungsprozess.

Ein Tag zum Feiern

Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts gestern darf gefeiert werden: Ein Generalverdacht gegen alle Bürgerinnen und Bürger widerspricht, wenigstens in der formulierten Form, unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Und noch dazu müssen die aufgrund der Vorschrift gespeicherten Daten unverzüglich gelöscht werden, was einer zünftigen Maulschelle gleichkommt.

Allerdings gibt es durchaus ein mulmiges Gefühl bei der ganzen Sache: Es ist nicht das erste Mal, daß diese Instanz unsere Herrschenden mit dem Rohrstock darauf hinweisen muß, die Grundrechte zu achten. Das ist bedenklich.

Dennoch, zur Feier des Tages etwas Unterhaltung!

02/03/10

"Book of Eli": Uninteressant

Man verbinde

  • horrende Sponsorengelder fundamentalistischer wiedergeborener Christen mit
  • fast 1:1 der Ästhetik des Endzeit-Computerspiels Fallout3 als tatsächlich bildgewaltige Bühne,
  • einem Helden im Dauer-God-Mode bis zum christenkonformen Opfertod,
  • einem Drehbuchautor, der irgendwoher mal etwas von Mad Max gehört hat, sich aber nicht mehr genau daran erinnern kann,
  • und der ein ideenloses und recht einfältiges Drehbuch geschrieben hat,
  • und statte die Schauspieler von einem Haufen Modedesigner im Outdoor-Casual-Unshaved-or-Fightgirl-Sunglass-Look aus.

Herauskommen dürfte dann ziemlich genau der Kinofilm "Book of Eli". Weitere Kommentare erübrigen sich.

01/03/10

Ein Falke wird kommen

 

28/02/10

Nach 12 1/2 Stunden Tagung ist es soweit: Jugger Liga-Statuten und Gremium gefunden

Logo der deutschen Jugger-Liga

"Nine Cities" - Neun Städte traten am Samstag in Hannover zusammen, die Statuen der deutschen Jugger-Liga neu zu fassen. Nach rund 90 Abtimmungen und einer rund zwölfeinhalb Stunden dauernden Besprechung, die nur von einer halbstündigen Mittags- und kaum mehr als drei "Raucherpausen" unterbrochen war, war die neue Jugger-Liga besiegelt. Hier sind die Punkte, wie ich sie im Kopf behalten habe - die Liste ist aber nicht vollständig:

Ab sofort
    Ligabanner
  • müssen vor allem Liga-Teams einen Pool an Spielern zu Beginn der Saison anmelden, aus dem sie ihre Spieler wählen können, die dann aber - natürlich - nicht für andere Teams spielen dürfen. Das bislang übliche Söldnern ist in Ligateams nicht möglich, es sei denn ihr Team wird wegen der Verletzung eines Spielers spielunfähig, wobei dann kein Spieler aus einem anderen Pool söldnern darf;
  • darf ein Transfer zwischen Pools nur in einer zu Saisonbeginn festzulegenden Woche zur Mitte der Saison stattfinden;
  • ist die Ausrichtung eines Ligaturniers mit bestimmten Voraussetzungen verknüpft;
  • werden die Ligapunkte nach einem neuen System ermittelt;
  • besteht das (mindestens) einmal jährlich tagende Liga-Gremium, das sich um Überarbeitung und Bewertung der Statuten kümmert;
  • sind Mitglieder dieses Gremiums je ein Vertreter / eine Vertreterin und ein Stellvertreter / Stellvertreterin der neun bei der Besprechung anwesenden Städte plus Waidhaus, Ace koordiniert es weiter; den moderierenden Vorsitz führt, einstimmig gewählt, der Uhu;
  • wie über die Aufnahme weiterer Städte entschieden wird, wird sich noch finden;
  • wird aus diesem Gremium ein für jeden Vorfall nach einer Tabelle neu besetztes Schiedsgericht aus drei Richtern gebildet, das bei schweren Uregelmäßigkeiten im Ligabetrieb angerufen werden kann;
  • müssen Ligaturniere bis zu einem festen Termin im JTR angemeldet sein und Raum für mindestens 24 teilnehmende Teams anbieten;
  • gelten auf Ligaturnieren keine Hausregeln mehr, die Spielfluss und Spielgeschehen beeinflussen, es gilt das Deutsche Jugger-Regelwerk
  • die Deutsche Meisterschaft ist kein Ligaturnier, wenn die Turnierspiele schon Freitag beginnen.

Die Statuten werden noch veröffentlicht, sowie wir dazu gekommen sind, diese Mammutbesprechung in eine lesbare Fom zu fassen. Es sei angemerkt, daß es sich hierbei um eine Art "Testjahr" 2010 handelt. Das heißt, das im Herbst erneut zusammentretende Ligagremium wird die beschlossenen Statuen auf ihre praktischen Auswirkungen hin rückblickend beurteilen und ggf. anpassen. Dies gilt insbesondere für die Punktebewertung.

Eine persönliche Anmerkung: Ich hatte die Ehre, als Neutraler die Moderation der Versammlung zu machen. Und ich muß sagen, Respekt - die Diskussion der rund achtzehn Städtevertreter verlief in einer so disziplinierten, konzentrierten und produktiven Form, wie ich es ehrlich gesagt nicht erwartet hätte. Die Tagung war insgesamt im Vergleich zu manch anderen Veranstaltungen in anderen Bereichen, die ich moderiert oder geleitet habe, außerordentlich angenehm. Ein herzliches Dankeschön dafür an alle Teilnehmenden!

Trophäe Ligameister

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27/02/10

Restaurierte Fassung von "Metropolis" mit Stummfilm-Orchester im Babylon

Sehr zu empfehlen ist der Besuch des Stummfilms "Metropolis" von Fritz Lang im Babylon Berlin: An diesem Wochenende wird dort erstmals seit 1927 die restaurierte Fassung begleitet von einem Stummfilm-Orchester (Franz´L) in der Originalbesetzung gezeigt, das nach der Originalpartitur spielt.

Das Kino selbst ist an sich schon einen Besuch wert, stammt es doch aus dem Jahre 1929 und ist gut restauriert worden, inklusive einer Stummfilm-Orgel. Einen der großen Klassiker unter den Stummfilmen zu sehen, unter ausgezeichneter musikalischer Begleitung, war ein Erlebnis und ein Genuß. Die restaurierte Fassung von Metropolis ist beeindruckend, nicht nur wegen der hervorragenden Arbeit der Restaurateure, bekommt der Film doch durchaus einen neuen Einschlag im Gegensatz zur bislang bekannten Version; und die Orchester-/Stummfilmorgelbegleitung bietet ihm einen würdigen Rahmen.

Noch bis Sonntag finden Aufführungen in dieser Besetzung statt.

25/02/10

Indizierung und Sperrung von Internetseiten - Öffentliche Anhörung des Petitionsausschusses

Die Vortragende argumentiert durchaus kompetent. Schade nur, daß sie so unsicher wirkt und sich immer wieder Blößen gibt, die sie als unprofessionell und unsicher erscheinen lassen.
Daß die CDU dies zu einem Versuch nutzt, mit einem gezielten rhetorischen Florettstich das Ganze zu sprengen, war da natürlich fast schon zu erwarten.

18/02/10

DIE ZEIT vom Wasserglas getroffen

Faszinierend. Irgendwie hat Die Zeit es geschafft, mitten im Winter mit einem Sommerloch unerhörten Ausmaßes zu kämpfen.

Wie sonst ist der aktuelle Titel erklärbar? Von einem sogenannten "Popliteraten" - seinerzeit jung, männlich, fesch - wird kolportiert, er habe seine Bekanntheit unter anderem darauf begründet, ein Wasserglas während einer Talk-Show durchs Bild geworfen zu haben. Nun hat es auch jenes Blatt erwischt, das sich sonst so seriös und gediegen gibt: Als gäbe es derzeit nichts Wichtigeres am Firmament, titelt sie über eine Autorin - jung, weiblich, fesch -, die irgendetwas abgeschrieben hat, und widmet ihr portraitbildreich Seiten über Seiten.

Als Kollege Böhmert in seinem Weblog darüber berichtete, hatte ich das als uninteressante Nebensächlichkeit verbucht - und jetzt muß ich diesen Blödsinn, in seinem Sinne gar stinkenden Blödsinn, in meinem Briefkasten vorfinden.

Die Abonnementskündigung ist in der Post.

Nachtrag ... wie kann man nur, wie kann man sich nur entblöden, diese Dame in eine Reihe zu stellen mit Berthold Brecht und anderen Geistesgrößen? Ich fasse diesen pseudointellektuellen Amoklauf immernoch nicht. Chapeau, das Marketing hat mal wieder voll funktioniert, hoch lebe Pawlow!

17/02/10

In Gedenken an einen großartigen Nachbarn.


Gern auch mit Rotwein und Zigarettenteer gemalt.

15/02/10

Neues Jugger-Buch mit Interviews in Vorbereitung

Jugger Nach über drei Jahren ist es mal wieder an der Zeit, ein aktuelles Buch zum Thema Jugger zu machen. Diesmal kann der Uhu voll Freude verkünden, mit dem Archiv der Jugendkulturen einen ganz ausgezeichneten Verlag gefunden zu haben (ich habe noch nie einen so fairen Verlagsvertrag unterzeichnet, und das will schon etwas heißen). Es wird auch wieder Vollfarbe und ein ordentliches Layout geben. Schon irgendwie passend zum Start des Films "Book of Eli" in seiner Endzeit - Fallout 3 - Atmosphäre.

Dieses Jugger-Buch wird eine andere Ausrichtung haben als das erste im Verlag an der Ruhr. Dem Namen des Verlages gemäß interessiert hier vor allem Sichtweise und Motivation der einzelnen Spieler. Das Buch wird neben aktuellen Regeln und einer Schilderung der Entstehungsgeschichte also zahlreiche Interviews von Jugger-Spielern enthalten.

Mein Ziel ist es, die Vielfalt der Ansichten und Erwartungen zu Jugger darzustellen. Zur Entstehungsgeschichte äußern sich - neben Regisseur und Stunt Coordinator des Films - einige Urgesteine des Jugger. Spanien und Australien für die Internationalen, hier warte ich noch auf weiteren Rücklauf anderer Länder. Zum aktuellen Stand junge Spielerinnen und Spieler, die aus unterschiedlichen Gründen spielen. Zur Sprache kommen sowohl die Motivation, dies zu spielen, als auch Hoffnungen und eventuelle Befürchtungen der Interviewten zur Zukunft des Jugger.

Von besonderem Interesse sind junge (ca. 20 +/-5 Jahre) Interviewpartnerinnen und -partner, die:
- sich einer sog. "Subkultur" zugehörig fühlen - inklusive LARP oder Punk;
- aus frischgegründeten Juggergruppen kommen;
- ein ganz besonderes persönliches Verhältnis zu Jugger haben.

Auf den Turnieren diesen Jahres werde ich mich mal ein bisschen umsehen, bin aber auch für Tipps zu besonders geeigneten Interviewpartnern dankbar, da ich ausgerechnet in diesem Jahr wohl nicht so viele Turniere werde besuchen können.

Bannerwald

14/02/10

Gratulation an die Gegendemonstranten

Eine wohlverdiente herzliche Gratulation und Dank an alle friedlichen Teilnehmenden, die sich an den Demonstrationen gegen den Neonaziaufmarsch in Dresden beteiligt haben, in der Kälte auf den Straßen saßen, sich die Beine in den Bauch standen, lange Anfahrtswege auf sich nahmen und das Risiko von Personenkontrollen eingingen! Denn der unsägliche "Aufmarsch" konnte dadurch tatsächlich verhindert werden.
Aber nicht allein deswegen ist es eine gute Nachricht. Sondern auch, weil wieder einmal bewiesen worden ist, daß zivilgesellschaftliches Engagement auch heute noch weder sinnlos noch ohne Wirkung ist. Dies immer wieder in der Praxis zu zeigen kann nicht hoch genug bewertet werden; die faule Ausrede "wir können doch eh nichts ändern" bekommt sonst rasch erneut Oberwasser.

Danke!

13/02/10

Zitat des Tages

... kommt (wenn das Zitat korrekt vom Springerblatt zitiert wurde) von keinem Geringeren als von Heiner Geißler:

"Kaiser Caligula hat einen Esel zum Konsul ernannt. Insofern stimmt Westerwelles Vergleich [mit Zuständen spätrömischer Dekadenz in Deutschland]: Vor 100 Tagen ist ein Esel Bundesaußenminister geworden." - Heiner Geißler laut "Die Welt"

11/02/10

Erschienen: Werwolf Peter Stubbe

Die Seele des Wolfes. Der Werwolf Peter Stubbe Gerade sind die Belegexemplare von "Die Seele des Wolfes. Der zweifelhafte Ruhm des Peter Stubbe" eingetroffen (siehe auch die Ankündigung hier im Weblog).

Eine knappe Leseprobe sowie ein paar Worte zum historischen Hintergund und zum Roman finden sich in Uhus Nest. Und eine Leseprobe als mp3 steht ebenfalls zum Anhören bereit. Natürlich können auch Lesungen mit dem Autor aus Fleisch und Blut veranstaltet werden. Rahmenprogramm ist in Arbeit. Der Roman ist der erste aus meiner Feder für Erwachsene und definitiv nichts für Kinder.

Übrigens: Der Filmstart von "Wolfman - Ein Mythos erwacht zum Leben" ist Zufall, von dem ich letzte Woche erfuhr; kein stratgisches "Produktplatzieren" oder dergleichen Possen.

Und noch ein Hinweis: Wer Autoren unterstützen will, kauft nicht bei bekannten Online-Buchhändlern, da diese enorme Rabatte von den Verlagen verlangen (was die ohnehin nicht gerade übermäßigen Tantiemen direkt weiter schmälert), sondern beim Buchhändler seines Vertrauens.

Die Seele des Wolfes. Der zweifelhafte Ruhm des Peter Stubbe, 412 S., Pb, Abb., Gmeiner Verlag, Meßkirch 2010, ISBN 9-783839-210383

08/02/10

Sitzblockade gegen Google Street View-Wagen?

Owl content - Wachsam wie eine Eule! Das wäre doch mal eine gute Idee, nicht wahr? Wie sonst soll derlei aufgehalten und Öffentlichkeit sensibilisiert werden? Die Route der "Street Cars" wird ja teilweise schon verfolgt.

Nachtrag: Das Google-Auto war wohl ein Geflunker. Und ein Sack Reis fällt um: Ändern tut dies an der Sachlage nichts. Die Meldung des Künstlerprojekts war nicht nur absolut nachvollziehbar und technisch möglich. Google View-Wagen fahren tatsächlich durch die Lande und machen ihre Aufnahmen, das Problem ist real. In sofern ist es nicht ausschlaggebend, ob das oben getrackte Auto von Google stammt oder nicht. Vielmehr wäre es - theoretisch - sinnfälliger gewesen, ein echtes Google-Auto zu verfolgen. Doch immerhin lenkt die Kunstaktion Aufmerksamkeit auf die Sache. In dem Sinne: Mehr davon!

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07/02/10

Bilder zum Sonntag

An dieser Stelle nur drei nette Bilder zum Sonntag. Zum Vergrößern anklicken.
Das unterste stammt vom Sowjetischen Ehrenmal in Treptow und charakterisiert in seiner Dramatik ganz gut das Ensemble; eine Dramatik, die hinter dem Anlaß für diese Gedenkstätte, seinen bedrückenden Sarkophagen mit Stalin-Zitaten und den über 7.000 Einzelgräbern allerdings immernoch verblasst.

Wasser - Rohr Wasser - Sonne

Russisches Ehrenmal

Scherz zum Sonntag: DE-Mail für 20 Cent/Mail

Höchst amüsante Neuigkeiten von den Experten für Neue Medien bei der Post: Man träumt, wie fefe sehr treffend schreibt ziemlich feucht davon, pro Mail 20 Cent zu kassieren, bei der "DE-Mail", die doch schon allein durch den Zusatz "vertrauliche Online-Kommunikation" ein echter Schenkelklopfer ist. 1&1 ist auf diese Idee zur gar prächtigen "Wertschöpfung aus dem Nichts" auch gleich eingesteigen.

Ganz hervorragende Idee. Hat auch was von natürlicher Auslese: Wer das benutzen wird, der ist wirklich selber schuld.

Und da es Sonntag ist, an dieser Stelle ein frommes Gebet: Herr, sch... Hirn vom Himmel!

PS. Daß diese Art technischen "Fortschritts" ein Naturgesetz und also unabwendbar sei, können nur einfältige Narren glauben. Wenn also jemand dagegenhält, daß man "halt irgendwann einfach gezwungen sein wird, diese DE-Mail für offizielle Kommunikation zu benutzen", dem kann nur gesagt werden:
Wird man nicht. Außer, wenn es in unserer Demokratie von uns Bürgern widerstandslos zugelassen wird. Und wir wären dann also folgerichtig ... selber schuld.

04/02/10

Uhus Nest neu eingerichtet

Endlich ist es in Angriff genommen und auch schon geschafft!

Uhus Nest bedurfte einer Überarbeitung von Grund auf, einer einheitlichen Gestaltung und etwas modernerer Technik "unter der Haube". Nun ist eine passende digitale Felsnische gefunden und in dieser sehr uhufreundlich mondbeschienenen Nacht bezogen worden. Die Seite ist auch das Ergebnis aus der Erfahrung mit diversen Webseitenaufträgen und CSS-basiert. Und selbstverständlich sind es handgeschriebene statische Seiten ohne Webkithilfe, Datenbankimplementierung und dergleichen. Wie immer wird hier und da immer wieder gewerkelt werden, beispielsweise wird die flickr-Einbindung auf den meisten Seiten noch gegen statische Bilder getauscht, aber im großen und ganzen ist es fertig.

Falls einige Links von externen Quellen auf nun nicht mehr vorhandene Seiten dementsprechend ins Leere führen, bitte ich das zu entschuldigen; im Rahmen des Neubezugs habe ich die Seiten auch auf SSI umgestellt, weshalb es die alten .htm-Seiten nicht mehr gibt oder sie nur noch als Weiterleitung funktionieren. Und wenigstens ist die 404-Seite ... nun ja, quasi historisch inspiriert. Falls die Seiten aus irgend einem Grunde auf einem einigermaßen aktuellen Rechner Probleme bereiten, so bin ich für eine kurze Benachrichtigung dankbar!

Unterseiten wie indianer-leben.de oder auch dieses Weblog gilt es noch anzupassen, aber gut Ding will Weile haben. Bis dahin erst einmal frohes Stöbern!

Uhus in der Falu Gruva  

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31/01/10

Spontaneität lernen: Den eigenen Schild wegwerfen

Es gibt eine ganz neue Pompfervariante: Schild wegwerfen und einhändig den Spielzug fertigspielen. Die Gegner waren so verwirrt, plötzlich einen Schildspieler ohne Schild herumflattern zu sehen, daß die verzweifelte Fechteinlage als durchaus erfolgreich verbucht werden kann - wennglech sie unfreiwillig zustande gekommen ist: Mitten in einem Spielzug sind gleichzeitig beide (sehr robuste) Zurrgurte des Schildes an den gleichen Stellen gerissen.

Na, welcher Schildmann kann von sich behaupten, seinen Schild auf die Art geliefert zu haben? Wir sprechen hier immerhin von Zurrgurten.

Gerissene Zurrgurte am Schild

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